panorama 7. November, 21.45 Uhr

Vorschau und Auswertung von Fernsehbeiträgen

Moderatoren: ZiB-Moderatoren, Moderator

Beitragvon Frodo Baggins » Do, 07.11.2002 22:40

Naja, schon irgendwie dreist, trotz Dementi den Beitrag über CargoLifter in angekündigter Art und Weise zu senden. :evil:

Allerdings diesen "Bildzeitungs-Stil" kann ich nur sehr eingeschränkt ernst nehmen. Auch die anderen Beiträge in dieser Panorama-Sendung waren nach meinem ersten Eindruck auch nur ein Hinterherlaufen hinter der allgemeinen "Negativstimmung", frei nach dem Motto :"Guckt mal was die mit unserem guten Geld alles anstellen".
Genau so designed, dass jeder hinterher sagt: "Jau, Recht ham'se!"

Indes sollte sich die ARD mal daran erinnern, wer sie mit GEZ-Gebühren finanziert. :?

Gruß aus Franken
Frodo.
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Mein Kommentar im Panorama-Forum

Beitragvon dsalomon » Fr, 08.11.2002 1:10

Zitat Anfang:
Hoffentlich beleuchtet der Beitrag zum Thema Cargolifter auch die seltsame "Informationspolitik" die seitens des Managements und des Insolvenzverwalters seit Eröffunung des Insolvenzverfahrens an den Tag gelegt wurde. Hauptziel scheint - entgegen aller Verlautbarungen - nicht die Rettung, sondern vielmehr die Liquidation der verbliebenden Vermögensgegenstände zu sein; nur so läßt sich die völlig ungeeignete Ansprache der Aktionäre in Zusammenhang mit dem Einwerben neuer finanzieller Mittel erklären. Man darf daher sehr gespannt sein, wer sich "danach" zu Lasten der rd. 70.000 Kleinaktionäre in´s gemachte Nest setzen wird. Ich glaube, dies gehört auch zum "Skandal um Cargolifter". :twisted:
Zitat Ende.
------------------------------------------------------
P.S.: Ob sich anschließend vielleicht das eine oder andere bekannte Gesicht zeigen wird ? - mich jedenfalls würde es nicht allzu sehr verwundern ...
Und dann war da noch etwas:
Nach dem Fernsehbeitrag wurden offensichtlich reichlich Kaufaufträge an sämtlichen deutchen Börsen plaziert.
Ist doch alles sehr seltsam, oder ?
dsalomon
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Beitragvon climber » Fr, 08.11.2002 7:11

Leider war der Beitrag in Panorama so, wie ich Ihn erwartet hatte
offensichtlich schlecht recherchiert und negativ eingestellt. Berichterstattung im Bildzeitungsstiel, der mir jetz zum zweiten mal
innerhalb kürzester Zeit vor Augen geführt hat, das man in diesen Medien wirklich jeden Bericht und jede Aussage in Frage stellen muß. Währe ich nicht ein so grenzenloser Optimist hätte ich mich warscheinlich schon in in die Einöde zurückgezogen. Nun ja, die
Aktionäre der CL-AG sind wieder da wo sie 1996 angefangen haben
mit eigener Kraft nur geht es vorwärts, wieder den grenzenlosen
Verhinderungsstaat und Pessimismus in diesen Lande.

CL wird leben, muß leben und wir müssen einfach dafür sorgen!
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Beitragvon Klaus » Fr, 08.11.2002 10:10

Hallo,

gestern nacht lief im N-TV-Laufband folgende Nachricht:

"Schwere Vorwürfe: Frühere Mitarbeiter von dem insolventen Cargolifter erheben schwere Vorwürfe gegen ihren früheren Arbeitsgeber."
Im N-TV Text steht dann eine kurze Zusammenfassung des Panoramaberichtes.
Super, da übernimmt der eine Sender ungeprüft den Mist vom anderen . Prima, es zieht sich durch wie ein roter Faden, systematisch CL an den Abgrund bringen. :cry:

Felicitas
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heute steht bei NTV im Internet dies:

Beitragvon Henry » Fr, 08.11.2002 10:33

heute steht bei NTV im Internet dies:

Donnerstag, 7. November 2002
"Wir hatten kein Luftschiff"
Cargolifter nur heiße Luft?

Ehemalige Mitarbeiter des insolventen Luftschiffbauers Cargolifter machen ihrem Ex-Arbeitgeber schwere Vorwürfe. Cargolifter, so die Anschuldigungen, soll niemals seriöse Baupläne für Luftschiffe gehabt haben. Eine Sprecherin des Unternehmens wies die Vorwürfe zurück: Internationale Experten hätten die technische Machbarkeit bescheinigt.

Das ARD-Magazin "Panorama" hatte zwei ehemalige technische Mitarbeiter zu Wort kommen lassen: "Hinter den Kulissen war klar: Wir hatten kein Luftschiff, und es gab auch keinen seriösen Bauplan. Der Lastentransport funktionierte einfach nicht". Ein im Mai 1998 auf der Leipziger Verkehrsmesse vorgestellter Prototyp sei eine "riesige Geldverschwendung gewesen" und hätte gar kein Gewicht heben können.

Ein anderer Mitarbeiter sagte: "Wir haben niemals von Seiten des Managements die Entscheidung gehört: So wird das Luftschiff jetzt gebaut. Für mich war Cargolifter eine große Maschinerie, die den Auftrag hatte, von wem auch immer Geld einzunehmen."

Cargolifter wies diese Vorwürfe zurück. Die Vorwürfe seien eine "alte Leier", so eine Sprecherin des Unternehmens. Internationale Experten hätten dem Luftschiffprojekt im Sommer bei einer Anhörung die technische Machbarkeit bescheinigt. "Damit ist das widerlegt", so die Sprecherin weiter.

Bei dem auf der Leipziger Messe vorgestellten Luftschiff "Joey " habe es sich um ein Experimental-Luftschiff gehandelt, das nicht für das Tragen von Lasten vorgesehen gewesen sei; der Endpunkt der Entwicklung sei noch nicht erreicht worden. Es habe sich um einen 'fließenden Prozess' gehandelt, da etwa während der Produktion noch einzelne Komponenten weiterentwickelt worden seien.

Bei den beiden Mitarbeitern, die jetzt die Vorwürfe erheben, habe es sich um "schwierige Fälle" gehandelt, so die Cargolifter-Sprecherin weiter. Sie wollten sich nach dem Verlust ihrer Arbeitsplätze offenbar rächen.

:shock:
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Panorama-Bericht - ein Körnchen Wahrheit war dabei

Beitragvon pestw » Fr, 08.11.2002 10:53

Der Bericht war natürlich in weiten Teilen geprägt vom sattsam bekannten Negativ-Journalismus.
"Wir Ingenieure wussten ungefähr, wie das Luftschiff aussehen sollte, aber von der Führung hat nie jemand gesagt 'so wird das jetzt gebaut'". Klugscheißer! So ist das nun mal bei der Entwicklung von Luftfahrzeugen. Erst müssen alle prinzipiellen Fragen geklärt werden; das ist die Preliminary Design Phase. Danach gibt es ein Preliminary Design Review und wenn da keine prinzipiellen Probleme ("Show Stopper") mehr festgestellt werden, wird das Design festgeschrieben und dann heißt es "so wird das Luftschiff gebaut" und es folgt die Detailed Design Phase. Das war im März 2002 der Fall, das PDR war erfolgreich, aber da war das Geld so gut wie alle. Auch das "technical hearing" mit einer Reihe von, auch kritischen, Experten, das vom Insolvenzverwalter angeleiert wurde, brachte das Ergebnis, dass die bekannt kritischen Probleme im Prinzip gelöst sind.
Völliger Blödsinn sind die Betrugsvorwürfe. Wenn Herr Weller behauptet, CargoLifter sei nur eine Maschinerie gewesen, um Geld einzusammeln, "für wen auch immer", dann findet er die Antwort auf diese Frage beim morgendlichen Blick in den Spiegel. Nach meinem Kenntnisstand war es nämlich tatsächlich so, dass eine Menge Geld durch Ineffizienz und Führungs- und Entscheidungsschwäche im mittleren Management verbraten wurde. Dass an einem Tag Entscheidungen getroffen wurden, die eine Woche später wieder revidiert wurden, wie es in dem Bericht hieß, das habe ich auch von kompetenter Seite gehört. Dass eine Reihe von Mitarbeitern mitgeschleift wurden, die das Projekt nicht in dem Maße vorangetrieben haben, wie es ihrem Geld entsprochen hätte, das sie allmonatlich nach Hause getragen haben, sich aber auf ihrem Kündigungsschutz ausruhen konnten, ist ein Teil des Problems.
Die oberste Führung hatte mit Sicherheit alles Andere als Betrug im Sinn. Die wollten das Luftschiff verwirklichen und betreiben. Es ist ihnen aber nicht gelungen, sich mit Führungskräften zu umgeben, die ihre Ziele im Unternehmen bis nach unten hin durchsetzen hätten können. Das wäre aber nötig gewesen, denn auch der Tag eines Vorstandsmitglieds hat nur 24 Stunden, und der wurde in der Tat zu einem Großteil mit dem Einwerben weiterer Gelder ausgefüllt, was mit all den Projektverzögerungen immer schwieriger wurde.

Aber es ist nutzlos, auf alten Fehlern herumzureiten. Für uns Aktionäre muss im Vordergrund stehen, unser Investment zu retten und das Geschaffene zu nutzen, um die Fehler diesmal zu vermeiden. Darum sieht der Businessplan der Zukunft in Brand GmbH u.A. eine strenge externe Mittelverwendungskontrolle vor, was auch beinhaltet, dass zur Verfügung stehende Mittel immer nur häppchenweise an das Unternehmen ausgereicht werden. Und das Geld muss langen bis zum nächsten vereinbarten Meilenstein. Danach gibt's erst wieder frisches. Nur so kann man Vertrauen bei Auftraggebern und bei Geldgebern wiedergewinnen. Und das klappt auch mittlerweile ganz gut, nach anfänglichem Naserümpfen beim Wort "CargoLifter".

Aber auf jeden Fall ist die Werfthalle keine "Investitionsruine", wie Panorama glauben machen wollte. Sie ist vielmehr ein Prachtstück! Sie ist locker 10 Euro Eintritt wert, jedes Mal wenn man vorbeikommt. Und ich bin immer noch der Meinung, dass auch der AirCrane, vor allem in der AirHook-Variante eine Perle ist (das AirHook-Team war auch ein rühmliches Ausnahmebeispiel für Effizienz, Schnelligkeit und Zielfokussierung). Und auch die - wenn auch unfertigen - Luftschiffpläne spiegeln einen Riesen Fortschritt auf dem Gebiet dieses Forschungszweigs wieder, auf dem man aufbauen kann. Lasst euch bloß nicht alles miesmachen!
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Pressemitteilung von CargoLifter

Beitragvon pestw » Fr, 08.11.2002 17:00

Leiter des Experten-Hearings nennt "Panorama"-Vorwurf "nicht haltbar"
Nach den schweren Vorwürfen gegen CargoLifter im gestrigen ARD-Magazin "Panorama" hat heute der Leiter des von CargoLifter Insolvenzverwalter Prof. Dr. Rolf-Dieter Mönning durchgeführten Experten-Hearings eine Stellungnahme dazu abgegeben. Prof. Dr. Andreas Gebhardt ist an der Fachhochschule Aachen für Prototypenentwicklung zuständig. Das im Juli 2002 durchgeführte Experten-Hearing auf dem CargoLifter Werftgelände hatte die Aufgabe, durch Befragung möglichst vieler unabhängiger Fachleute der "Leichter-als-Luft"-Technologie festzustellen, ob das CargoLifter Projekt technisch machbar ist. Von der Stellungnahme der Experten hing die Entscheidung des Insolvenzverwalters ab, ob es Rettungsbemühungen für CargoLifter geben würde.

Prof. Dr. Gebhardt: "Wir haben vor allem nach K.o.-Kriterien gesucht, die das gesamte Projekt in Frage stellen würden. Diese wurden aber nach übereinstimmender Meinung der Experten nicht identifiziert. Um das technische Risiko zu minimieren, haben wir allerdings empfohlen, das Lasten-Luftschiff über einen aussagefähigen technischen Zwischenschritt in Gestalt eines kleineren Luftschiffes umzusetzen. Und dazu geeignete Kooperationen einzugehen. Die "Leichter-als-Luft"-Technologie insgesamt hat ein großes Potenzial. Den Vorwurf des Betruges kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich gab es Schwierigkeiten, so wie bei jeder Neuentwicklung. Das Hauptproblem der Firma auf technischem Gebiet war die sogenannte Systemintegration, also das Zusammenführen der Ergebnisse einzelner Entwicklungsabteilungen zum kompletten Luftschiff. In den einzelnen Bereichen wurde von motivierten, begabten und oft sehr jungen Ingenieuren Erstaunliches geleistet, in einigen Fällen genauerer Sachverstand entwickelt, als jemals vorher in der Geschichte der Luftschiffe. Was fehlte, war ein erfahrener Luftfahrt-Manager, der die Entwicklung überwachen und zur Produktion führen konnte. Der Vorwurf, dass man bei CargoLifter gar nicht vorhatte, ein Luftschiff zu bauen, ist aus meiner Sicht nicht haltbar."
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aktienkurs

Beitragvon ernstrd » Fr, 08.11.2002 19:55

Hallo zusammen.

Wenn ich mir den Kursverlauf von heute so ansehe, werde ich das Gefühl nicht los, daß sich da einige eine goldene Nase verdient haben.
Ist es eigentlich Insiderhandel, wenn ich Journalist wäre, auf fallende Kurse einer bestimmten Firma spekuliere (Future oder wie das heißt) und dann einen negativen Bericht über diese Firma veröffentliche? Ich will ja niemandem was unterstellen ...

Lift on.
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Beitragvon Igel » So, 10.11.2002 10:31

Den Eindruck habe ich auch so langsam. :idea:

Vor allem fällt auf, daß sich der Kursverfall von 40 auf 23 Cent dann so langsam wieder auflöste. :shock:

Schlußkurs 38 Cent - das sieht schon sehr auffallend danach aus, daß sich einige Leute ganz schön damit eingedeckt haben (Gesamtumsatz an Dt. Börsen fast 700000 Stück).


Ivo.
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ORB-Sendung

Beitragvon pestw » Mo, 11.11.2002 11:23

Es gab da ja auch diese ORB-Sendung. Ich habe sie selber nicht gesehen, aber ich habe gehört, dass Prof. Gebhardt von der FH Aachen hätte zu Wort kommen sollen (der kürzlich bestätigt hat, dass das Expertenhearing die grundsätzliche Machbarkeit des CL160-Konzepts bejaht hat). Sein Wortbeitrag wurde nicht gesendet. Dafür kam dieser Cottbusser Professor mit seiner Negativ-Aussage zu Wort und er hatte das ATG-Logo auf dem Bildschirm und drehte es in die Kamera.
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Beitragvon Hasseroeder » Mo, 11.11.2002 23:28

Wer hat die ORB - Sendung nach 19.00 Uhr gesehen (bzw. aufgezeichnet)?
Nach meiner Meinung wurde dort gesagt,: "gegen CargoLifter" ermittelt die Staatsanwaltschaft" ohne weiter Mitteilungen. Im Internet vom "ORB" ist diese Meldung auch komplett nicht mehr zu finden- Warum :?: :roll: :roll: :twisted: :twisted: :twisted:
Sollte jemand etwas anderes feststellen, bitte mitteilen.
So macht ein Regionalsender Werbung für seine Firmen im Land :!: :!: :!:


unter:
http://www.vwd.de/cms/Dispatcher/messag ... nternehmen
ist zu lesen:
Bislang keine Verdachtsmomente gegen CargoLifter

Berlin (vwd) - Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Cottbus zur Insolvenz der Cargolifter AG, Berlin, und ihrer Tochterunternehmen haben bislang keinerlei Verdachtsmomente ergeben. Es seien keine Anhaltspunkte bezüglich einer eventuellen Konkursverschleppung oder der Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen für ehemalige Beschäftigte gefunden worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hans-Josef Pfingsten vwd. Vorermittlungen zu diesen beiden Punkten seien bei jeder Insolvenz obligatorisch und hätten nichts mit einem Anfangsverdacht gegen das CargoLifter-Management zu tun.

Die Staatsanwaltschaft hoffe bis Ende des Jahres zu einem Ergebnis zu kommen, so Pfingsten. Die lange Dauer der Ermittlungen erkläre sich aus der Anzahl der zum CargoLifter-Konzern gehörenden insolventen Firmen. Seit dem 1. Juni haben zwölf Tochterunternehmen und die Holding CargoLifter AG Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen habe nach juristischen Beratungen die nötigen Fristen für die Insolvenzanmeldungen eingehalten, sagte der frühere CargoLifter-Vorstandsvorsitzende Carl von Gablenz zu vwd.

Auch die Sozialversicherungsabgaben für die Beschäftigten seien bis einschließlich Mai und damit eher noch einen Monat als nötig an Rentenversicherung und Krankenkassen abgeführt worden. Mit den Anschuldigungen der letzten Tage würden zu einem Zeitpunkt Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Unternehmens gesät, zu dem die Aktionäre versuchten, CargoLifter zu retten, so von Gablenz. Noch bis zum 15. November können die ausgegebenen Teilschuldverschreibungen gezeichnet werden, durch die mindestens 20 Mio EUR zusammenkommen sollen, um das Unternehmen aus der Insolvenz zu führen.

+++Gerald Dietz

vwd/11.11.2002/gd/sa

11. November 2002, 14:53

Druckversion | Nachricht weiterleiten

und dazu ist auch noch unter :
http://212.63.80.132/public/contents/Ar ... NTID=35076
zu lesen:
Cargolifter AG (WKN: 540261)
Strasse: Grüneburgweg 102 Segment: Geregelter Markt
PLZ / Ort: D-60323 Frankfurt am Main Telefon: +49 - (0) 69 - 15057 - 100
Land: Deutschland Fax: +49 - (0) 69 - 1505818 - 100
Branche: Verkehr / Transport Homepage: http://www.cargolifter.de
IR: Herr Christoph Stübbe e-Mail: info@cargolifter.com

Nachrichten: Cargolifter: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergebnislos Artikel drucken
Wie vwd heute berichtet, sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Cottbus zur Insolvenz der Cargolifter AG und ihrer Tochterunternehmen bislang zu keinen Verdachtsmomenten gekommen. Wie es diesbezüglich heißt, seien keine Anhaltspunkte bezüglich einer eventuellen Konkursverschleppung oder der Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen für ehemalige Beschäftigte festgestellt worden, so die Aussage des Sprechers der Staatsanwaltschaft Hans-Josef Pfingsten gegenüber vwd. Pfingsten sagte weiter, dass Vorermittlungen zu diesen Themen bei jeder Insolvenz obligatorisch seien. Somit hätten die Ermittlungen nicht den Hintergrund eines Anfangsverdachtes gegen das Unternehmen, heißt es weiter.

11.11.2002 15:42 Redakteur: TM Artikel drucken Artikel drucken © 2002 GSC Resear

aktuelle Berichterstattung - oder wie :?: :roll:

auch unter: http://www.netzeitung.de/servlets/page? ... tem=214931
ist zu lesen:
Vorwürfe gegen Cargolifter nicht bestätigt
11. Nov 21:16

Die Staatsanwaltschaft geht dem Vorwurf nach, der Luftschiffbauer Cargolifter habe seinen Insolvenzantrag hinausgezögert. Anhaltspunkte dafür hat sie noch nicht gefunden.




Die Staatsanwaltschaft Cottbus kann den Vorwurf der Konkursverschleppung gegen den Luftschiffbauer Cargolifter |CLA Chart für cargolifter ag 0,36 -2,70%| nach bisherigem Sachstand nicht bestätigen. Es seien keine Anhaltspunkte für eine Konkursverschleppung oder für eine Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen für ehemalige Beschäftigte gefunden worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag in Cottbus. Die Ermittlungen hätten bislang keine Verdachtsmomente ergeben.

Die laufenden Vorermittlungen stellten keinen Anfangsverdacht gegen die Unternehmensführung von Cargolifter dar, führte der Sprecher weiter aus. Sie seien bei jeder Insolvenz vorgeschrieben.

Suche nach Investoren

Mehr in der Netzeitung



Aber das "ORB- Fernsehen" hat auch super aktuelle Beiträge :!: :evil: :!:
http://www.sandmaennchen.de/

so kann ich zweihundert weden und darf noch nicht sterben (Kallebutz läßt grüßen), denn
Ich möchte, daß die "CARGOLIFTER KGaA" mit dem neusten Kranballon der Welt, erfolgreich Lasten hebt oder bewegt, und damit also belegt, daß der "CL 160" realisierbar war!!!

http://www.hsb-wr.de/hsb_barrierefrei/webcams/
Hasseroeder
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N24 meldet

Beitragvon Henry » Do, 14.11.2002 17:22

na bitte:

14. November 2002

CargoLifter wollte Luftschiff bauen

Landesregierung: "Panorama" Behauptungen nicht nachvollziehbar

Aus Sicht von Brandenburgs Landesregierung hatte die CargoLifter AG in Brand ernsthaft vor, Luftschiffe für den Lastentransport zu bauen. Gegenteilige Behauptungen, wie sie das Fernsehmagazin "Panorama" verbreitet hatte, seien nicht nachvollziehbar, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Wolfgang Vogel am Donnerstag im Potsdamer Landtag. Wie das Unternehmen verwies Vogel auf eine Experten-Anhörung im Juli, wo keine grundlegenden Zweifel an der Machbarkeit des Projektes geäußert worden seien.
Das Fernsehmagazin hatte unter Berufung auf Ingenieure des Unternehmens berichtet, dass für das Luftschiff nie seriöse Baupläne existiert hätten. CargoLifter musste inzwischen Insolvenz anmelden. Ob die Reorganisation über eine Teilschuldverschreibung gelingt, ist nach Meinung des Insolvenzverwalters Rolf-Dieter Mönning fraglich. Die rund 72.000 Aktionäre sind aufgerufen, bis Freitag (15.11.) noch einmal mindestens 20 Millionen Euro aufzubringen.

(N24.de, dpa)

:shock:
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Beitragvon climber » Do, 14.11.2002 20:05

Ich komme mir vor wie im Wechselband, mal heiß mal kalt. Mal sehen wer sich noch in den Reigen der Sinnesgewandelten einreiht. Aber vieleicht hatte das ganze doch nur den Zweck, die Kleinaktionäre auszubooten, so kommt es mir jedenfalls vor. Und wollen wir und das gefallen lassen. Ich sage NEIN.
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