Hindenburg-Desaster ... moderne Unfallforschung...

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Hindenburg-Desaster ... moderne Unfallforschung...

Beitragvon E.Sillge » So, 14.03.2004 17:08

RBB Freitag, 26. März
rbb um Mitternacht - Protokoll einer Katastophe:
Das Hindenburg-Desaster

Es geschah am 6. Mai 1937 - das Luftschiff Hindenburg, das größte Fluggerät seiner Zeit, wird innerhalb weniger Minuten von einem Feuer vernichtet. Es befand sich im Landeanflug nach einer Atlantik-Überquerung in New Jersey - ein 77-Stunden-Flug auf der neuen Nordamerika Route, ein Routineflug.

Würde die Hindenburg heute verunglücken, dauerte die Klärung der Ursachen mindestens 18 Monate - damals waren die Untersuchungen nach 18 Tagen abgeschlossen.

Zum ersten Mal wird in der TV Dokumentation das Hindenburg - Unglück mit den Methoden moderner Unfallforschung untersucht - so, als ob das Unglück heutzutage passiert wäre. Ein Team internationaler Experten befasst sich erstmals mit Fakten, die 1937 übersehen wurden und erforscht die Ursachen des wohl berühmtesten Unglücks der frühen Luftfahrt.

Protokoll einer Katastophe: Das Hindenburg-Desaster - Katastrophen Freitag, 26.03.2004
Beginn: 01.05 Uhr Ende: 01.50 Uhr Länge: 45 Min.
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Re: Hindenburg-Desaster ... moderne Unfallforschung...

Beitragvon 5dim » Mo, 15.03.2004 11:27

Brandman hat geschrieben:RBB Freitag, 26. März
Es geschah am 6. Mai 1937 - das Luftschiff Hindenburg, das größte Fluggerät seiner Zeit, wird innerhalb weniger Minuten von einem Feuer vernichtet.


Der LZ 136 'Hindenburg' konnte niemals fliegen, war also kein Flugzeug, sondern vielmehr ein Schiff.

Die Vernichtung des Luftfahrzeugs geschah in weniger als einer Minute; die zirka 35 Sekunden entsprechen etwa der Zeit, welches ein deutsches U-Boot des Typs VII im Zweiten Weltkrieg bei Alarm zum Tauchen benötigte.

Es befand sich im Landeanflug nach einer Atlantik-Überquerung in New Jersey - ein 77-Stunden-Flug auf der neuen Nordamerika Route, ein Routineflug.


Die Überseefahrt war bereits beendet; das Luftschiff verbrannte beim Anker-Manöver.

Würde die Hindenburg heute verunglücken, dauerte die Klärung der Ursachen mindestens 18 Monate - damals waren die Untersuchungen nach 18 Tagen abgeschlossen.


Die Untersuchungen sind bis heute nicht abgeschloseen - geklärt wurde bislang die Versicherungsfrage, allerdings rechts schnell. :lol:

Zum ersten Mal wird in der TV Dokumentation das Hindenburg - Unglück mit den Methoden moderner Unfallforschung untersucht - so, als ob das Unglück heutzutage passiert wäre.

Dies ist ein begrüßenswerter, längst überfälliger Ansatz! :o

Ein Team internationaler Experten befasst sich erstmals mit Fakten, die 1937 übersehen wurden und erforscht die Ursachen des wohl berühmtesten Unglücks der frühen Luftfahrt.


Ich hoffe nur, daß der Beitrag nicht wieder in dem üblichen Schuld-war-das-Aluminium-im-Hüllenauftrag-Gefasel mündet! :roll:

Im Übrigen verweise ich auf http://www.5dim.de/html/HindenburgKatastrophe.html
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Beitragvon E.Sillge » Mi, 11.04.2007 10:22

Hallo,
hier ein Hinweis zum Dauer-Thema "Hindenburg" Ob das allerdings eine neue Studie ist oder nur eine Wiederholung, kann ich nicht sagen.

http://www.pr-inside.com/de/zdf-zeigt-d ... r88900.htm

ZDF zeigt Doku-Drama über Absturz der «Hindenburg»

Das ZDF widmet sich dem «Geheimnis der Hindenburg». In einem
Doku-Drama wird nach Angaben des Senders die letzte Fahrt des
legendären Zeppelins rekonstruiert. Im Mittelpunkt steht die
Aufklärung der Frage, warum diese in einer Katastrophe endete. Das Luftschiff stürzte am 6. Mai 1937 ab.

Der 90-Minüter «Das Geheimnis der Hindenburg», der die Reise auch mit Computeranimationen veranschaulicht, läuft am 24. April um 20.15 Uhr. Präsentiert werden in dem Film auch die Biografien der Passagiere und der Besatzung sowie die Technik des Zeppelins. Der Film ist eine Koproduktion mit dem britischen Channel 4.
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