Gibts Euch noch?

Alles rund um die Aktiengesellschaft

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Beitragvon Lifter » Mo, 10.11.2003 18:56

Es ist schon sehr bezeichnend, wenn die ihrer Meinung nach "gut informierten Kreise" meinen, so eine Art Pressewartfunktion für Herrn Mönning in einem Aktionärsforum spielen zu müssen.

Lieber Herr "Marquart", lassen Sie doch mal die Katze aus dem Sack, in wessen Auftrag Sie hier eigentlich wirken und was Sie mit Ihrem Gefasel bewirken wollen? Für wie blöd halten Sie uns eigentlich?

Wenn das Team Mönning hier Infos loswerden möchte, dann soll es das doch bitte offen tun. Ansonsten paßt es aber durchaus ins Bild. Ihre Lobhudelei für den erfolglosen Prozeßhansel ist ja schon wirklich unerträglich.

Das mit der Auffanggesellschaft scheint ja auch nicht so einfach über die Bühne zu gehen, oder hat schon irgendjemand eine eingetragene AirBrand GmbH in irgendeinem Handelsregister gefunden? Schneider und Mönning als Gesellschafter? Aber es ist schon interessant, was Herr Schneider so erzählt, wenn er zu der einen oder anderen Angelegenheit mal persönlich befragt wird.

Übrigens ist es immer gut, sich den Verlauf eines Meetings von verschiedenen Teilnehmern schildern zu lassen, dann bekommt man objektiveres Bild als Sie es uns hier vermitteln wollen. Da sollten Sie denn MdB Türk oder auch MdB Behm oder Herrn Niederstetter oder Herrn Matthy nicht bevormunden.

Aber lassen Sie uns ruhig weiter an Ihrem "Insiderwissen" teilhaben. Sehr unterhaltsam!
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Beitragvon Lifter » Mo, 10.11.2003 19:02

Mensch Eurofuchser, hast Du immer noch nicht die Reihen geschlossen, um gegen Gablenz und Co. aufzubegehren?

Ich gebe ja zu, einfach haben wir es auch nicht, aber die Front steht jetzt.

Pest meint nicht die Aktionäre, sondern tatsächlich die wahren Gläubiger und auch nicht die aufgesprungenen lästigen Parasiten, die aktuell Gläubiger spielen.

Für die Geschehnisse während der Insolvenz ist natürlich der Insolvenzverwalter der richtige Ansprechpartner, wer denn sonst als der Herr und Meister?

Einfach noch etwas Geduld haben. Anschnallen, rauchen einstellen und ab geht die Post. Mal sehen, wer am Ende abstürzt!
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Was tun?

Beitragvon NorbertB » Mo, 10.11.2003 21:01

Hallo Leute von der Initiative Zukunft in Brand!

Nachdem ich nun einen eigenen Internetanschluss habe, muss ich mich auch mal hier im Forum melden.

Als nach wie vor von der Idee des CargoLifters überzeugter Aktionär (noch so ein Träumer :wink: ), der seit dem Börsengang dabei ist und auch an allen weiteren Kapitalmaßnahmen teilgenommen hat, verfolge ich auch den Internetauftritt der IZiB und dieses Forum von Anfang an mit großem Interesse.

Gern würde auch ich meinen finanziellen Beitrag dazu leisten, zu retten was noch zu retten ist. Nur, ich weiß nicht, ob das überhaupt noch einen Sinn hat. Denn das Insolvenzverfahren geht seinen Gang und die bisherigen Rettungsversuche der IZiB haben offensichtlich nichts bewirkt, da hat 'eurofuchser' schon recht. Aus dem Forum sind außer Hiobsbotschaften, Anschuldigungen, Rechtfertigungen und Absichtserklärungen sowie einiger recht interessanter technischer Details kaum Informationen zu bekommen.

Um mich zu einem weiteren finanziellen Engagement zu entschließen, bräuchte ich schon etwas detailliertere Informationen über die geplanten Maßnahmen und Aktionen der IZiB. Die kriege ich, wenn ich dem Verein beitrete, war irgendwo im Forum zu lesen.
Aber falls mir diese Aktionen dann nicht aussichtsreich und unterstützenswert erscheinen sollten, macht es auch keinen Sinn,
im Verein zu sein. Was also tun?

Ich denke, unter den angeblich immer noch 72000 Aktionären gibt es noch viele, die das gleiche Problem haben wie ich. Wie kann man denen helfen, wie sie überzeugen?

Wäre es nicht möglich eine Informationsplattform zu schaffen, in die sich interessierte Aktionäre beispielsweise durch Angabe ihrer Aktionärsnummer einloggen können? Dort könnten dann schon etwas sensiblere Infomationen stehen als im Forum. Man hätte dann eine etwas bessere Basis für seine Entscheidung.
Oder gibt es einen kompetenten Ansprechpartner, der einem solche Infos per e-Mail geben kann?
MfG Norbert
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Beitragvon eurofuchser » Mi, 12.11.2003 11:23

@ Norbert

Ich verstehe sowohl Ihre Bedenken wie auch Ihren Wunsch, sich an einem aussichtreichen Luftschiffprojekt finanziell zu beteiligen.

Mir geht es da nicht anders, nur setze ich eine plausible Planung voraus und eine Unternehmensführung, der man aufgrund schon in der Vergangenheit gezeigter Erfolge so etwas auch zutrauen kann. Gelernten Pleitiers traue ich derartiges nunmal nicht zu.

Leider weiß ich bis heute nicht, was diese Initiative eigentlich bezweckt. Ich sage es ganz deutlich: Schön das in diesem Land überhaupt jemand Inititiative zeigt.

Vom Luftschiffbau hat man sich aber offensichtlich verabschiedet, was von dem Boden einer insolventen Company auch eine hirnrissige Idee wäre. Jetzt richten sich offensichtlich alle Augen auf den IV, von dem man offensichtlich Schadensersatz fordern will. Als Rechtsanwalt mit vielen, vielen Jahren Berufserfahrung kann ich Ihnen sagen: Das wird nichts. Es ist schon schwer genug, die Organe der Gesellschaft in die Schadenshaftung zu bekommen, beim IV ist das nahezu ausgeschlossen. Anspruchssteller kann nur der Gläubiger (nicht der Aktionär) sein und zwar wegen Gläubiger- benachteiligung. Deshalb ist m.E. das hier verfolgte Angriffsziel untauglich und man würde seine Energie besser in anderes investieren.
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@NorbertB

Beitragvon 5dim » Mi, 12.11.2003 18:31

Die Mitgliedschaft im Verein IZiB macht schon Sinn, da hier wichtige Informationen zur Rechtssituation vermittelt werden, welche weit über das hinausgehen, was sich sonst im Forum findet. Natürlich sind die Infos vertraulich zu behandeln, da mit Störfeuer von interessierter Seite zu rechnen ist. :?

Ich empfehle eine Kontaktaufnahme mit Wolfgang Pest, dem ich bei dieser Gelegenheit aufrichtigen Dank für sein starkes Engagement aussprechen möchte. :P
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Re: Was tun?

Beitragvon MWolf » Mi, 12.11.2003 20:14

NorbertB hat geschrieben:[...]
Aber falls mir diese Aktionen dann nicht aussichtsreich und unterstützenswert erscheinen sollten, macht es auch keinen Sinn,
im Verein zu sein. Was also tun?
[...]


Ein Verein definiert sich durch seine Mitglieder und ihn kann man in vielfältiger Form unterstützen. Wenn Du gute umsetzbare Ideen hast, wird man für Deine Vorschläge ein offenes Ohr haben. Solltest Du zu dem Entschluß kommen, daß es keinen Sinn macht, Mitglied zu sein, dann steht es Dir jederzeit frei, wieder auszutreten. Dein finanzielles Risiko beträgt 30 Euro, denn das ist der Jahresmitgliedsbeitrag im Verein.

Wenn Du CargoLifter retten willst, dann ist dies eher gemeinsam mit Gleichgesinnten zu bewerkstelligen. :wink:
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zusammenschließen

Beitragvon pestw » Sa, 15.11.2003 7:56

@NorbertB
Ich kann nur an alle Aktionäre appellieren, sich zusammenzuschließen. Denn als Einzelner hat man überhaupt keine Chance. Im Verein jedoch um so größere, je größer die Mitgliederzahl ist. Wir haben den Mitgliedsbeitrag bewusst so moderat angesetzt, dass es jeder wagen kann, auch wenn er sich zunächst noch nicht ganz sicher ist.
Im Moment ist es tatsächlich so, dass die Möglichkeiten, einzuschreiten und das Tempo des Vorgehens direkt proportional zur Mitgliederzahl, d.h. zum Budget sind.
Bild :zib Initiative Zukunft in Brand - Wir verleihen CargoLifter Auftrieb!
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Beitragvon Manfred Rüther » Mi, 19.11.2003 21:19

Wie sieht das denn aus, wenn man Mitglied im Verein ist? Wie geht das denn ab? Die Mitglieder sind doch über ganz Deutschland verteilt.
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Beitragvon MWolf » Mi, 19.11.2003 23:48

Manfred Rüther hat geschrieben:Wie sieht das denn aus, wenn man Mitglied im Verein ist? Wie geht das denn ab? Die Mitglieder sind doch über ganz Deutschland verteilt.


Zum Glück haben wir das Internet, um untereinander Kontakt zu halten.
Für die Mitglieder steht ein separater Bereich im Forum zur Verfügung und es gibt regelmäßig einen Newsletter, in welchem über den jeweiligen aktuellen Stand unterichtet wird. :)
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MGV

Beitragvon pestw » Fr, 21.11.2003 11:20

Selbstverständlich gibt es einmal im Jahr eine Mitgliederversammlung.
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Wir sind nicht nur, sondern dicke da!

Beitragvon Hasseroeder » Mo, 22.08.2005 22:45

"Do Nov 20, 2003 0:48
Wie sieht das denn aus, wenn man Mitglied im Verein ist? Wie geht das denn ab? Die Mitglieder sind doch über ganz Deutschland verteilt."

Hier haben wir doch einen Erfolg erziehlt, den man in Deutschland suchen kann.

unter:
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_119032
ist folgendes zu lesen:

"22.08.2005 15:23
Zombie-Zock um Cargolifter
von Detlev Landmesser
Ex-Cargolifter-Chef Carl-Heinrich von Gablenz macht einen neuen Anlauf. Das hat dem Börsenzombie Cargolifter AG am Montag Leben eingehaucht. Doch die neue Gesellschaft hat mit der gescheiterten AG ziemlich wenig zu tun.

Foto: Schöne Träume: Die gescheiterte Vision vom Frachtluftschiff"
(Charly vor fast fertiger Halle)
"In der Spitze stieg die Cargolifter-Aktie am Montagmorgen um mehr als 41 Prozent - auf 15,4 Cents je Aktie. Auslöser war ein Bericht der "Financial Times Deutschland", nach dem Gablenz mit einer kleinen Kerntruppe eine neue Firma in dieser Branche gegründet hat.

In Berlin habe der 53-Jährige mit 250.000 Euro Kapital eine CL Cargolifter GmbH & Co KGaA aus der Taufe gehoben, berichtet die Zeitung. Die haftende Komplementär-Gesellschaft sei eine Clifter GmbH. Das komplexe Firmengeflecht solle als "Cargolifter neu" die Nachfolge der Pleite gegangenen Cargolifter AG antreten, sagte Gablenz der "FTD". Er selbst sei Aufsichtsratsvorsitzender der neuen Gesellschaft.
Luftnummer mit "Kinowelt-Effekt"
Von einer Wiederbelebung der zusammengebrochenen Luftschiff-AG ist allerdings keine Rede. Eine Börsennotierung der KG sei kein Thema, sagte Gablenz der Zeitung. Die Gründung sei ein erster Schritt, um später die Branche unter dem Dach einer "Deutschen Luftschiff AG" (Delag) zu bündeln. An der Delag könne sich die neue KG und andere Firmen dann beteiligen, sagte Gablenz.

Der Kursgewinn der "alten" Cargolifter dürfte sich also als Strohfeuer erweisen. Vielleicht sind einige Anleger in der vagen Erwartung eingestiegen, die neuen Aktivitäten könnten später in die darniederliegende AG eingebracht werden. Eine ähnliche Spekulation hatte es im Zusammenhang mit der Überlegung der Kölmel-Brüder gegeben, ihre neue "Kinowelt GmbH" möglicherweise in den Börsenmantel der alten Kinowelt Medien AG einzubringen (vgl. den Beitrag "Kinowelt-Zock nach "Spiegel"-Artikel").

Hunderte Millionen verbrannt
Zu Zeiten des Börsenbooms hatte die Cargolifter AG mit der Idee, Luftschiffe für den Frachttransport zu entwickeln, insgesamt über 320 Millionen Euro an Kapital eingesammelt. Zwei Jahre nach dem Börsengang im Jahr 2000 musste das Unternehmen dann Insolvenz anmelden – zu groß waren die finanziellen, technischen und luftfahrtrechtlichen Hürden.

Die Vision des weltgrößten Lastenluftschiffs, das Lasten bis 160 Tonnen tausende Kilometer weit transportieren sollte, hatte ingesamt 72.000 Aktionäre angelockt. Doch der 260 Meter lange Zeppelin "CL-160" wurde nie gebaut. Wohl aber der Hangar in der brandenburgischen Provinz, in dem schließlich das Spaßbad "Tropical Islands" einzog.

Wie riskant das Geschäftsmodell bei all seinem Reiz ist, hat jüngst die Insolvenz des größten britischen Luftschiffunternehmens ATG gezeigt. Ein Jahr vor Cargolifter war schon die niederländische Rigid Airship Design pleite gegangen, erinnert die "FTD".

Ab heute bin ich ein Freund vom Börsenzombie Cargolifter AG :D
Ich möchte, daß die "CARGOLIFTER KGaA" mit dem neusten Kranballon der Welt, erfolgreich Lasten hebt oder bewegt, und damit also belegt, daß der "CL 160" realisierbar war!!!

http://www.hsb-wr.de/hsb_barrierefrei/webcams/
Hasseroeder
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