Interview mit Dr. Carl von Gablenz

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Interview mit Dr. Carl von Gablenz

Beitragvon RSM » Di, 24.02.2004 8:15

wer es noch nicht gesehen hat

unter
http://www.zukunft-in-brand.de/

könnt ihr ein Interview mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden und jetzigem Aufsichtsratmitglied Dr. Carl von Gablenz lesen.

Hier geht es direkt zum Interview
http://www.zukunft-in-brand.de/interviewcvg200204.shtm
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Re: Interview mit Dr. Carl von Gablenz

Beitragvon 5dim » Di, 24.02.2004 16:00

NMSMAX hat geschrieben:... könnt ihr ein Interview mit dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden und jetzigem Aufsichtsratmitglied Dr. Carl von Gablenz lesen.


Ein sehr eindrucksvolles Interview! Besonders der Gedanke von der Überwindung der Hindenburg-Krise hat mich bewegt. :roll:

Da Herr Dr. v. Gablenz sich die Luftschiffahrtkapitänsmütze nicht mehr aufsetzen möchte, frage ich mich allerdings, wer sonst hinter dem Höhensteuermann stehen könnte. :?

Hoffen wir, daß der Gärtner des Gewächshauses, welcher an seine Stelle getreten ist, nicht noch mehr Unheil anrichtet! :evil: :twisted:
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Fragen zum Interview:

Beitragvon G. Dick » Di, 24.02.2004 17:30

Ist ja ganz interessant was uns da mitgeteilt wird, trotzdem muß hier angefügt werden, daß die Frage nach Anzahl der CL-Aktien des Herrn Gablenz nicht zufriedenstellend beantwortet wurde. ZIB sollte hier unbedingt nachfassen !

Frage also noch einmal:

1. Wann hat er seine CL-Aktien zu welchem Kurs verkauft ???

2. Zu welchem Kurs hatte er sie gekauft oder sich kostenlos als CL- Vorstandsvorsitzender „zugeschanzt“. ???

3. Wieviel waren es überhaupt und wieviel hat er evtl. heute noch behalten ???

4. Hätte gerade er seine Aktien nicht unbedingt behalten müssen, wie es ja viele seiner „gutgläubigen“ Aktionäre auch getan haben ???
(Waren das nicht verbotene „Insider-Geschäfte „??? )


5. Das Argument, sein Einkommen wäre ja von heute auf morgen weggebrochen, kann bei den vorher eingenommenen Vorstandsvergütungen nicht ganz nachvollzogen werden !

6. Seine „geschassten“ Angestellten haben ihren Lebensstandard als Arbeitslose sicher auch nicht halten können wie sie ihn vorher hatten, also warum verlangt das Gablenz von sich ???

(Es muß ja nicht immer Kaviar im Adlon sein !!!)

7. Hat er wenigstens seinen Angestellten vorher auch mitgeteilt : Verkauft schnell eure CL- Aktien, ich tue es jetzt auch, denn unser Unternehmen ist am Ende ????? ( So zeigt sich wahre Größe ! )



Solange diese Fragen aber nicht wahrheitsgemäß, zumindest gegenüber seinen vielen Aktionären beantwortet wurden (70.000 sind es sicher heute nicht mehr !), bleibt auch sein Engagement für die CL-Idee recht unglaubwürdig.
Es zählen hier keine Lügen , Verschleierungen oder Beschönigungen mehr, sondern es zählt nur noch die Wahrheit.

„Vollmundige Gallionsfiguren“ sollten jeden Aktionär misstrauisch werden lassen. Auch als zukünftige „Ratgeber“ nicht zu gebrauchen !!!
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Beitragvon WorstOnTop » Di, 24.02.2004 20:51

7. Hat er wenigstens seinen Angestellten vorher auch mitgeteilt : Verkauft schnell eure CL- Aktien, ich tue es jetzt auch, denn unser Unternehmen ist am Ende ????? ( So zeigt sich wahre Größe ! )


Evtl. konnte v. Gablenz das was passiert gar nicht vorher_____sehen. Typisch Mensch halt.

MfG
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G. Dick

Beitragvon Beate Kalauch » Di, 24.02.2004 21:21

Hallo Herr Dick,

wo drückt eigentlich Ihr Schuh, dass Sie sich so despektierlich äußern müssen? Hat Herr Dr. von Gablenz Ihnen persönlich etwas getan?

Tun Sie mir den Gefallen, versuchen Sie das mal zu trennen. Es bringt uns alle hier nicht weiter, wenn wir solche Schlammschlachten führen und ich finde es völlig unangebracht, es geht am eigentlichen Problem ziemlich vorbei.

Erst einmal, Herr Dr. von Gablenz ist nicht unsere Gallionsfigur...na und vollmundig eben auch nicht.

Was geht es wen an, wann und ob er Aktien verkauft hat? Meinen Sie nicht, dass Herr Prof. Mönning das nicht alles schon dreimal überprüft hat? Na und solche Zustände gab es wohl bei CL nicht, dass er sich einfach hätte selbst bedienen können, was die Zuteilung der Aktien anging. Haben Sie sich einmal die Mühe gemacht und das Buch "Wie alles begann" gelesen? Dort steht z.B. geschrieben, dass die Herren, die alle zwei Jahre ohne Gehälter "nebenbei" gearbeitet haben, anteilig in Aktien entlohnt wurden. Wenn man bedenkt, dass alle beteiligten Personen zuerst gearbeitet haben, ohne zu wissen, ob sie dafür etwas zurück bekommen würden, dann finde ich die Haltung großartig!

Was geht es Sie überdies an, wieviel Geld oder Aktien Herr Dr. von Gablenz besitzt, warum sollte er soetwas ins Forum setzen? Ist nicht seine Schuldlosigkeit längst nachgewiesen worden...und wenn Sie nachlesen, wie oft hat Herr Prof. Mönning gegenteilige Behauptungen in den Umlauf gebracht hat, ohne Fakten zu haben! Das was die gesamte Familie Gablenz in den letzten fast zwei Jahren durchzustehen hatte, ist bestimmt kein Spaziergang im Maiwald gewesen, davon dürfen Sie wohl ausgehen. Für jemanden wie Herrn Dr. von Gablenz ist es fast nicht möglich, einen neuen und gut bezahlten Job zu erhalten, er ist völlig auf sich selbst gestellt.

Außerdem, seine Angestellten, die ja auch ganz vernünftige Gehälter bezogen haben....machen sich jetzt nicht die Mühe, die Verleumdungen geradezurücken. Die schweigen aus Angst vor Herrn Prof. Mönning! Ja und die selben Angestellten, haben die nicht Arbeitslosengeld bekommen?
Ansonsten konnte jeder im Unternehmen mitverfolgen, wie es um das Unternehmen stand, mir als Beobachter der Szene blieb das nicht verborgen! Wenn aber Wunschdenken dazu geführt hat, sich nicht rechtzeitig nach einem neuen Job umzuschauen, ja meine Güte, das können Sie nicht alles Herrn Dr. von Gablenz in den Rücksack packen. Irgendwie gibt es auch noch so etwas wie eine Eigenverantwortung, auch wenn das nicht gerade en vogue ist in Deutschland.

Und Ihr Spruch...Kaviar im Adlon....also er sieht nicht gerade so aus, als würde er sich ständig mit solchen Kalorienbomben vollstopfen....

Nun noch einmal eine Frage an Sie. Warum ist das Engagement des Herrn von Gablenz in Ihren Augen nicht glaubwürdig? Dieser Mann arbeitet seit der Insolvenz ohne jegliche Bezüge für seine Idee, meinen Sie, er würde das nur tun um irgendwelche Aktien
am Leben zu erhalten? Sie sollten nicht von sich selbst auf andere schließen....Herr Dr. von Gablenz ist aus einem anderen Holze geschnitzt und er liebt sein Projekt, auch wenn es Ihnen nicht gefällt.

Warum kritisieren Sie eigentlich nicht das Fehlverhalten des Herrn Prof. Mönning? Den eigentlichen Scherbenhaufen hat er doch hingelegt. Herr Dr. von Gablenz mag Fehler gemacht haben, vielleicht war er nicht hart genug......aber die Sachwerte hat nun einmal der IV verschleudert! Er hat Wandelanleihenzeichner betrogen, aber niemand wagt es, sich gegen ihn zu erheben. Herr Dr. von Gablenz kämpft mit einer Handvoll unentwegten Kämpfern, aber die Leute, für die er kämpft, bewerfen ihn höchstens mit schlechten Worten.

Sollten Sie Aktionär sein, warum kämpfen Sie nicht mit, für den Erhalt der CargoLifter AG, wo Herr Dick, ist Ihr Engagement, außer dass Sie sich in despektierlichen Äußerungen ergießen?

Für den Fall, dass Sie dort angestellt waren: Warum arbeiten Sie nicht mit uns daran, dass die Firma weiterhin Arbeitsplätze bieten kann, warum lassen Sie sich das gefallen, dass da ein Rechtsanwalt aus Aachen anspaziert kommt, große Reden hält und alles kaputtschlägt?

Aber, vielleicht sind Sie ein Journalist, der sich über irgendwelche Schelte geärgert hat. Dann schauen Sie einfach in den Spiegel, vielleicht war das, worüber Sie sich so ärgerten ja gerechtfertigt. Wenn nicht, tragen Sie es persönlich und verbal mit Herrn Dr. von Gablenz aus, das wäre die fairste Methode!

Ansonsten, vielleicht fallen Ihnen ja sogar noch ein paar Worte der Verzeihung ein...

Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg
Beate Kalauch
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Re: Fragen zum Interview:

Beitragvon pestw » Di, 24.02.2004 22:55

G. Dick hat geschrieben:6. Seine „geschassten“ Angestellten haben ihren Lebensstandard als Arbeitslose sicher auch nicht halten können wie sie ihn vorher hatten, also warum verlangt das Gablenz von sich ???

(Es muß ja nicht immer Kaviar im Adlon sein !!!)

7. Hat er wenigstens seinen Angestellten vorher auch mitgeteilt : Verkauft schnell eure CL- Aktien, ich tue es jetzt auch, denn unser Unternehmen ist am Ende ????? ( So zeigt sich wahre Größe ! )

Solange diese Fragen aber nicht wahrheitsgemäß, zumindest gegenüber seinen vielen Aktionären beantwortet wurden (70.000 sind es sicher heute nicht mehr !), bleibt auch sein Engagement für die CL-Idee recht unglaubwürdig.
Es zählen hier keine Lügen , Verschleierungen oder Beschönigungen mehr, sondern es zählt nur noch die Wahrheit.

„Vollmundige Gallionsfiguren“ sollten jeden Aktionär misstrauisch werden lassen. Auch als zukünftige „Ratgeber“ nicht zu gebrauchen !!!

Also, wir haben in unseren Reihen ja auch ein paar "Linke". Aber so eine Käse hört man von denen nicht.
Soll der Vorstandsvorsitzende einer börsennotierten AG generell keine Aktien seines Unternehmens besitzen? Das gibt es zwar, aber ich hätte da von Vornherein meine Zweifel, ob der Chef wirklich hinter seinem Unternehmen steht, wenn ihm nicht ein Teil davon gehört.
Die Energie, mit der Dr. v. Gablenz hinter seinem Unternehmen stand und unverändert steht - davon kann sich so Mancher eine Scheibe abschneiden.
Auch Vorstandsvorsitzende sind Menschen, lieber Herr Dick. Auch Vorstandsvorsitzende haben Pech und stehen plötzlich ohne Einkommen da, weil sie nämlich etwas riskiert haben und riskieren heißt, dass es auch schief gehen kann. Wie Beate schon sagt, Dr. v. Gablenz hatte vor der operativen Phase von CargoLifter längere Zeit kein Einkommen, laut "Wie alles begann" und hatte nach der operativen Phase längere Zeit kein Einkommen und ich bin mir nicht sicher, ob ich kleiner Angestellter nicht zzt. mehr einnehme als er.
Und dazwischen? Hat er da in Saus und Braus gelebt und jeden Tag drei Mahlzeiten im Adlon eingenommen?? Völliger Käse. Schau doch nach im Geschäftsbericht, wie hoch die Bezüge des zweiköpfigen Vorstandes waren. Meiner Erinnerung nach etwas über 1 Million DM im Jahr. Hört sich nach ganz schön viel an. Aber das muss man erstmal durch zwei teilen, weil es zwei Vorstände waren. Bleiben 600 000 DM, weil sich's schöner rechnet. Dann durch zwölf. Dann verbleiben für jeden der beiden durchschnittlich 50 000 DM im Monat vor Steuern. Das ist viel für einen einfachen Angestellten. Für den Vorstand einer im MDAX notierten Aktiengesellschaft ist es ziemlich moderat. Und wir haben nun mal keinen Kommunismus, in dem alle annähernd gleich viel verdienen, egal wie viel sie leisten. Wenn das dein Problem ist, mach es bitte nicht ausgerechnet an CargoLifter fest.
Verlangst du, dass er nicht tun darf, was alle anderen dürfen? Nämlich Aktien zu verkaufen, wenn sie zu fallen drohen? Insider müssen strenge Regeln einhalten wenn sie mit Aktien ihres Unternehmens handeln wollen. Die wird er wohl eingehalten haben, sonst wäre er schon dafür verknackt worden, so viele Feinde und Neider wie er hatte.
Dr. v. Gablenz leitete ein riskantes Unternehmen. Um es zum Erfolg zu bringen, mussten viele, viele Dinge gut gehen. Die meisten sind auch gut gegangen. Einige andere dagegen nicht. Auch weil er strategische und betriebswirtschaftliche Fehler gemacht hat, wie man hinterher leicht feststellen kann. Aber deswegen ist er kein Verbrecher. Er hat weder Anleger hintergangen, noch ihnen falsche Vorstellungen über das Risiko vorgegaukelt, noch etwas in die eigene Tasche geschoben, was ihm nicht zustand. Er hat etwas gewagt, was im heutigen Klima der Feigheit nicht leicht jemand wagt. Dass CargoLifter gescheitert ist, ist bei Weitem nicht allein (aber auch) sein Fehler. Dass er von manchen vermeintlichen "Partnern" hinterrücks ausgetrickst wurde, sah er nicht voraus, weil er dachte, dass alle so anständig wären wie er.

Für mich ist und bleibt Dr. v. Gablenz ein Ehrenmann.
Bild :zib Initiative Zukunft in Brand - Wir verleihen CargoLifter Auftrieb!
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Beitragvon Rübe » Mi, 25.02.2004 0:19

wo drückt eigentlich Ihr Schuh, dass Sie sich so despektierlich äußern müssen? Hat Herr Dr. von Gablenz Ihnen persönlich etwas getan?


Er hat nur Fragen gestellt.Er hat Gablenz nicht angegriffen ect.
Wieso sind Ihnen,werte Frau Kalauch,diese Fragen den so an die Nieren gegangen?Darf Mann/Frau heutzutage nimmer fragen?
Muß dem Fragenden immer etwas angetan worden sein nur weil er fragt?Darf man dies nicht auch so?

Tun Sie mir den Gefallen, versuchen Sie das mal zu trennen. Es bringt uns alle hier nicht weiter, wenn wir solche Schlammschlachten führen und ich finde es völlig unangebracht, es geht am eigentlichen Problem ziemlich vorbei.


Er hat nur Fragen zu diesem Interview gestellt...........also absolut nicht am Thema vorbei.Es geht hier nämlich um DAS Interview (siehe Überschrift).

Was geht es wen an, wann und ob er Aktien verkauft hat?


Ob und wann Verkauft wurde hat der Gefragte ja schon leicht beantwortet.
Dies sind aber nun Fragen zu den schon gegebenen Antworten.

Für jemanden wie Herrn Dr. von Gablenz ist es fast nicht möglich, einen neuen und gut bezahlten Job zu erhalten, er ist völlig auf sich selbst gestellt.


na,na aber nun mal das Interview genau lesen.Gleich am Anfang wurde da mitgeteilt,das er einen Job hat und somit nicht auf sich allein gestellt ist.

<1. Was machen Sie derzeit beruflich?
Ich mache das, was ich schon vor Cargolifter gemacht habe - ich arbeite mit Personen und Unternehmen zusammen, die technische Neuentwicklungen umsetzen wollen. Das beginnt bei strategischen und konzeptionellen Fragen und beinhaltet vor allem die Unterstützung bei der schrittweisen Umsetzung. Ich stehe dabei zusammen mit meinen Kollegen dem Unternehmer auch weiterhin begleitend als Ratgeber zur Verfügung. Außerdem setze ich mich immer noch für CargoLifter und die Umsetzung der Chancen dieser Technologie hier in Deutschland ein.>


Die schweigen aus Angst vor Herrn Prof. Mönning!


Echt :shock: Woher wissen Sie das denn?Ich mein wenn die schweigen..........

Wenn aber Wunschdenken dazu geführt hat, sich nicht rechtzeitig nach einem neuen Job umzuschauen, ja meine Güte, das können Sie nicht alles Herrn Dr. von Gablenz in den Rücksack packen.


Sie ,die Ex-Mitarbeiter,hätten also Ihrer Meinung nach schon sehr viel eher das sinkende Schiff verlassen sollen?
Sind also selbst Schuld das sie bis zum Ende bei "Ihrer" Firma geblieben sind?Sich noch mit ihrer Abeitskraft eingesetzt haben um vielleicht das "Ende" doch noch abzuwendenabzuwenden.

Frau Kalauch..denken Sie auch manchmal bevor sie etwas schreiben?? Nöö nicht,stimmts.



Und Ihr Spruch...Kaviar im Adlon....also er sieht nicht gerade so aus, als würde er sich ständig mit solchen Kalorienbomben vollstopfen....


öhm ja seit wann ist Kaviar eine "Kalorienbombe??
Wissen sie denn überhaupt was das ist?
(schmeckt übrigens Sch.......,aber wer es mag)



Warum kritisieren Sie eigentlich nicht das Fehlverhalten des Herrn Prof. Mönning?


Hier geht es nun mal um des Interview mit GvC ,nicht um Mönning.

aber die Leute, für die er kämpft, bewerfen ihn höchstens mit schlechten Worten.


echt :shock: :shock: hab noch nicht bemerkt das die Leute von ZiB dies tun.Für die kämpft er ja auch,oder?

Für den Fall, dass Sie dort angestellt waren: Warum arbeiten Sie nicht mit uns daran, dass die Firma weiterhin Arbeitsplätze bieten kann, warum lassen Sie sich das gefallen


ja was denn nun.Oben wurden welche von Ihnen zum Trottel abgestempelt ,weil sie bis zum Schluß bei der Fa. geblieben sind und nicht rechtzeitig die Flucht ergriffen haben und hier verlangen sie das diese Menschen noch was für den Erhalt tun sollen.
sie haben es getan...sie sind bis zum Schluß geblieben.
Sie haben nicht,wie Frau Kalauch es wohl tun würden,in
Eigenverantwortung
die Flucht ergriffen und sich nach einem neuen Job umgesehen.
Sie haben daran gearbeitet das die Firma weiterhin Arbeitsplätze bieten kann.

Gruß


--------------------------
Auch ich hätte noch eine Frage:

[/quote]Während ich Ihre Fragen beantwortet habe, hat ein international tätiges Unternehmen aus Hamburg angerufen.[quote]

Was soll dieser Satz bezwecken?
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie dann ihren Standpunkt."
(Albert Einstein)
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Antwort von CvG

Beitragvon Lifter » Mi, 25.02.2004 9:23

Also, bevor das jetzt hier ausufert, stelle ich die eigentlich vorläufige Antwort von CvG mal hier rein. Die wurde zunächst direkt an G. Dick geschickt mit der Nachfrage, ob ihm das als Antwort reiche. Hätte er Nachfragen gehabt, wären diese ebenfalls beantwortet und mit in den Forumbeitrag eingearbeitet worden.

Vorab soll ich aber alle Forumsteilnehmer herzlich von ihm grüßen und ausrichten, dass er sich sehr darüber freut, dass "seine" Aktionäre hier einen Platz gefunden haben, um die Gemeinschaft wenigsten "virtuell" zusammenkommen zu lassen, wenn eine HV schon aus finanziellen Gründen nicht möglich ist.

Da CvG aber momentan an vielen Fronten kämpft, haben wir uns auf den Modus geeinigt, dass er regelmäßig einen Eindruck vermittelt bekommt, was hier so passiert; eine Art Zusammenfassung also. Zu einigen Teilnehmern hat er ja auch schon direkt Kontakt aufgenommen.

Also, hier nun seine Antwort:

1) Die Aktien habe ich in den ersten Tagen nach "Niederlegung" meines Vorstandsamtes verkauft - also nach dem 27. Juni 2002. Zu diesem Zeitpunkt war die Gesellschaft schon seit Wochen in Insolvenz.

2) Der Kurs war damals bekanntlich knapp über 1 Euro. Die Aktien hatte ich ausnahmlos vor dem Börsengang gekauft, bzw. bei der Gründung wie alle zu den damaligen Kursen erworben oder aus den Bezugsrechten erworben. Ergo habe ich wie alle Aktionäre auch den Splitt miterlebt - und mir sind keine einzige Aktien kostenlos "zugeschanzt" worden! Ich habe also aus dem Verkauf einen erheblichen Verlust erlitten.

3) Die Anzahl meiner Aktien hat sich seit Frühjahr 2000 nicht verändert und ist aus den Unterlagen zur HV ersichtlich. Ich denke nicht, das ich über die jetzt noch gehaltenen Auskunft geben muß.

4) Das waren keine verbotenen InsiderGeschäfte. 1. war die Insolvenz allen bekannt - auch das ich den Vorstandsvorsitz niedergelegt habe. 2. Zu diesem Zeitpunkt war ich im übrigen "nichts" - weder Vorstand noch Aufsichtsrat, da ich erst später zum Aufsichtsrat vom Gericht bestellt wurde.

5) Mit dem Ende meiner Vorstandstätigkeit und im Hinblick auf die zu erwartende "Durststrecke" wäre es gegenüber meiner immerhin 6-köpfigen Familie ziemlich verantwortungslos, an den Aktien festzuhalten. Immerhin hatten mich die Herren Fürniß und Mönning gerade aus dem Unternehmen herausgedrängt, in das ich meine Arbeit und meinen Geist und mein Geld über Jahre hinweg hineingesteckt habe. Man erinnere sich daran, dass der Wirtschaftsminsiter die Gewährung der 4,2 Mio Rettunsgdarlehen von meinem Rücktritt abhängig gemacht hat und darauf bestand, dass Mönning zugleich ein sog. "starker Verwalter" wird. Ich denke, ich zeige genug Engagement für die Sache und die Aktionäre, wenn ich auch seitdem immer noch unentgeltlich für die Sache eintrete und einen Großteil meiner Zeit damit verbringe. Ich hätte nach dem, was mir da so alles zugetragen und unterstellt wurde genauso gut auch sagen könne - "Macht was ihr wollt!"

6) Die Mitarbeiter wurden vom Insolvenzverwalter "geschasst" und haben im Gegensatz zum Vorstand alle Insolvenzgeld erhalten! Ich muß mich da schon eher über das Verhalten einiger Personen wundern, die über Jahre hinweg bei CargoLifter gut verdient haben, um dann über die Sache herzuziehen! ....und wer mich kennt, weiß dass ich nicht der Typ bin, der im Adlon Kaviar ißt! Pizza ist mir generell lieber!

7) Wie gesagt, ich war da nicht mehr der Chef! Ich möchte auch nicht wissen, wieviele der Mitarbeiter schon vor der Insolvenz verkauft haben - oder sogar zu den "guten Zeiten". Ich habe aber im März auch noch aktiv die Wandelanleihe mit gezeichnet ( die habe ich noch vollständig....) und nichts verkauft - sondern sozusagen erst nach dem "Untergang".

Soweit dazu

v.Gablenz
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@ Rübe

Beitragvon Beate Kalauch » Mi, 25.02.2004 10:40

@ Rübe

Nur um das mal klar zu stellen, ich habe bei meiner eigenen Insolvenz sechs Monate ohne einen Cent zu verdienen, gearbeitet. mein Mann bezog ein halbes Gehalt über ein Jahr....vonwegen aus dem Staube machen um die eigene Haut zu retten!

Ich esse im übrigen auch keinen Kaviar, keine Ahnung ob oder wie der schmeckt...ich ekle mich vor Fischeiern nun einmal. Außerdem ist mir ein lebendiger Stör lieber....Und mit Kalorienbombe meine ich das Umfeld.....dort wo es Kaviar gibt, ist in der Regel ein üppiges Essen angesagt...

Na und das mit dem Trottel...das ist Ihre Schöpfung. Ich habe nicht behauptet, dass die ehemaligen Mitarbeiter zu doof waren, sondern lediglich gesagt, dass man absehen konnte, wohin das gehen würde...jedenfalls ist das aus meiner Sicht so gesehen. Das die ganze Firma zerstört wird, nein damit habe ich nicht gerechnet, aber dass etwa 500 Angestellte in Lohn und Brot stehen bleiben könnten, das wird niemand ernsthaft geglaubt haben, oder?

Nun und im Übrigen, der Ton wie Herr Dick über Herrn Dr. von Gablenz sprich, der passt mir schlicht und einfach nicht! Ich halte ihn nach wie vor für einen sehr fähigen Menschen, der eine ganze Menge auf die Reihe brachte und da schließe ich mich vollinhaltlich dem an, was Wolfgang dazu geschrieben hat....

Beate Kalauch
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Beitragvon LifterBastian » Mi, 25.02.2004 15:09

Also wenn das was Herr von Gablenz da sagt auch nur halbwegs stimmt und das lässt sich eigentlich relativ einfach nachweisen, dann ist er auf jeden Fall nicht die Art von Person wie er in der Presse teilweise dargestellt wurde/wird. Das würde meine Vorstellungen vom EX-Vorstand untermauern.
Gruß
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Beitragvon Matthias/Wismar » Do, 26.02.2004 16:34

das ganze interview ist nicht mehr als ein schlechter scherz.

das sogar gablenz jetzt öffentlich den eindruck erwecken will das CL durch bestimmte "Gruppierungen" platt gemacht wurde....ohne worte....

aber war mir schon klar das die ganzen klaqateure hier keine wirklich kritischen fragen stellen können.

über 300 mio euro fremdkapital waren dem werten CVG also zu wenig?

soll er doch mal erklären wann denn seiner meinung nach der CL 160 geflogen wäre. speziell : wieviel GELD und ZEIT hätte es noch gebraucht um dieses projekt zu stemmen.

anstatt andere mit dreck zu bewerfen sollte dieser mensch zu den fehlern das managements stehen und diese nicht in einem nebensatz beseite wischen und den IV, der ja nur das resutat CvG`s arbeit zu verwalten hat, ständig beschuldigen.
MFG

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Schlammschlacht

Beitragvon 5dim » Fr, 27.02.2004 11:03

Matthias/Wismar hat geschrieben:anstatt andere mit dreck zu bewerfen sollte dieser mensch zu den fehlern das managements stehen


Ich habe ja nichts gegen diese Art, deutsch zu schreiben (nach dem Festhalten der Politik an der neuesten Rechtschreibdeform), aber inhaltlich gesehen sollte man nicht denselben Fehler begehen, den man anderen vorwirft, gell? :lol:
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Beitragvon Hajoseb » Fr, 27.02.2004 21:41

Demnächst in einem Theater ganz in Ihrer Nähe ...

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Theater

Beitragvon LifterBastian » Sa, 28.02.2004 9:58

Ist das ein Scherz? Oder gibts das wirklich?
Gruß
Sebastian
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Beitragvon Hajoseb » Sa, 28.02.2004 21:16

Na, rate doch mal :wink:

Mfg Hajoseb
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