Fesselballon soll Vineta-Theorie prüfen

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Fesselballon

Beitragvon Hasseroeder » Di, 12.08.2003 5:56

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http://www.ostsee-zeitung.de/AnswerData ... 82913.html
ist über den Einsatz eines Fesselballons zu lesen (mit Foto).

" Fesselballon soll Vineta beweisen

Fotograf liefert Forschern Luftbilder

Ein Luftschiff zog kürzlich das Interesse der Menschen in Barth auf sich. Der Fotograf Jürgen Hohmuth bedient sich seiner als Instrument, Archäologen Luftbilder der Region zu liefern.

Barth (OZ) Erstaunte, Richtung Himmel blickende Menschen am Freitagabend in der Barther Innenstadt: Neben dem Kirchturm schwebte ein Luftschiff mit darunter hängender Gondel! Erst beim genauen Hinblicken konnte man erkennen, dass es sich dabei um einen Fesselballon handelte, der mittels eines Kabels vom Boden aus in die gewünschte Position gezogen wurde.

Ina Schwaan war die junge Frau, die als Assistentin des Berliner Fotografen Jürgen Hohmuth den Ballon in die gewünschte Position dirigierte. War diese erreicht, konnte Hohmuth über ein Display den Bildausschnitt wählen, Einstellungen vornehmen und eine professionelle Kamera auf der Gondel auslösen. Begleitet von einer Schar Kinder führten die Mitarbeiter der Berliner Firma für Dokumentarfotografie „Zeitort“ das Fluggerät zum Hafen, um auch dort Aufnahmen aus einer Höhe von bis zu 100 Metern zu schießen. Einen bestimmten Auftrag für diese Aufnahmen gab es nicht, Jürgen Hohmuth machte aus Spaß einige Fotos aus ungewöhnlichen Perspektiven, die er der Stadtverwaltung zukommen lassen möchte.

Hauptsächlich ist er für Architekturbüros und Bauverwaltungen unterwegs – sein Barth-Aufenthalt hatte aber einen ganz anderen Hintergrund. Da gerade Archäologen auf Luftaufnahmen angewiesen sind, um die von Erdschichten bedeckten Konturen ehemaliger Bauwerken erkennen zu können, hatten ihn die beiden Berliner Forscher Wermusch und Goldmann gebeten, den Lauf der Barthe zu untersuchen. Damit hoffen sie, Anhaltspunkte für ihre Vineta-Theorie zu finden. Falls hier eine große Stadt als Handelszentrum bestanden haben sollte, so die beiden, wäre auf jeden Fall die Barthe als Wasserstraße aufgestaut und ausgebaut gewesen.

Und tatsächlich fand Jürgen Hohmuth am Oberlauf der Barthe Anhaltspunkte für einen Damm oder ein Wehr, dessen Fragmente sich heute Dutzende von Metern neben dem Flusslauf befinden. Die Untersuchungen des Barthe-Laufes gingen am Wochenende weiter und man wird sicher demnächst von den Berliner Vineta-Theoretikern Ergebnisse zu hören bekommen.

Übrigens stellte Jürgen Hohmuth diesen seine Technik kostenlos zur Verfügung, um so einen Teil zur Lösung des geschichtlichen und archäologischen Puzzles beizutragen.

VOLKER STEPHAN"[/b]
Ich möchte, daß die "CARGOLIFTER KGaA" mit dem neusten Kranballon der Welt, erfolgreich Lasten hebt oder bewegt, und damit also belegt, daß der "CL 160" realisierbar war!!!

http://www.hsb-wr.de/hsb_barrierefrei/webcams/
Hasseroeder
CL 160
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