Lockheed P-791

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Lockheed P-791

Beitragvon pestw » Mi, 08.02.2006 7:21

Während Lockheed am Walrus-Projekt mitarbeitete, haben sie, bzw. ihre Tochter Skunk Works, offenbar unabhängig davon ein geheimes Lastluftschiff-Projekt entwickelt, von dem in diesen Tagen ein maßstäbliches Modell, vermutlich 1:4, geflogen ist.

Hier ist ein Artikel darüber. Hat jemand Lust, ihn zu übersetzen?

http://www.aviationnow.com/avnow/news/c ... 0606p2.xml
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Re: Lockheed P-791

Beitragvon k.moestl » Mi, 08.02.2006 23:29

pestw hat geschrieben:Hier ist ein Artikel darüber. Hat jemand Lust, ihn zu übersetzen?

http://www.aviationnow.com/avnow/news/c ... 0606p2.xml


Hier ist eine Übersetzung:

Aviation Week & Space Technology
Lockheed Martins im Geheimen gebautes Luftschiff absolviert Erstflug

Von Michael A. Dornheim
05.02.2006

Lockheed Martins Abteilung Advanced Development Projects („Skunk Works“) führt wahrscheinlich die ersten realistischen Tests eines Hybridluftschiffs durch - ein Konzept, das viele Dekaden zurückgeht, das aber gerade jetzt in einer beachtlichen Größenordnung realisiert wird.
Skunk Works hatten im Geheimen das Gerät gebaut und auf einen unbemerkten Erstflug auf seinem Gelände in Palmdale, Kalifornien, gehofft, aber einige Passanten beobachteten den merkwürdigen Gegenstand im Himmel.
Das Verteidigungsministerium. zeigt Interesse an zwei Kategorien von Luftschiffen - solche, die große Lasten in niedriger Höhe transportieren können, illustriert durch das Walrus-Programm der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) und solche, die in großer Höhe bei wenig Wind funktionieren und in einer stationären Position für längere Zeitabschnitte bleiben können. Die Konfiguration des Skunks Works-Schiffs weist auf das Erstere, einen hybriden Schwerlastträger hin.
Das Interesse innerhalb der Behörde ist sehr unterschiedlich und reicht von der Logistik - z.B. der Verlegung einer integrierten Kampfeinheit innerhalb des Schlachtfeldes - bis zu Relaisplattformen für die Kommunikationen, für Sensoren und sogar für Laserwaffen.
Aber solche Luftschiffe gibt es bis jetzt noch nicht. Wichtige ungelöste Probleme könnten den Luftschifftraum noch zum Entgleisen bringen, wie die traditionell schwierige Handhabung am Boden und vielleicht auch die ausufernden Kosten und die leichte Verwundbarkeit. Diese Themen sind endlos auf Papier debattiert worden, und jetzt investiert Lockheed Martin, einer der wichtigsten Luftschiff-Befürworter, um reale Antworten zu suchen.
Ein Hybridluftschiff erzielt den größten Teil seines Auftriebs durch die Füllung mit einem Leichter-als-Luft Gas wie Helium. Insgesamt ist es schwerer als Luft und erzielt die fehlenden etwa 20% bis zum Schweben, indem es wie ein Flugzeug fliegt, aber mit langsamen Start- und Landegeschwindigkeiten, die die Verwendung von kurzen unpräparierten Pisten erlauben.
Skunk Works unternahmen den Erstflug des Testobjektes "P-791" an 31. Januar auf ihrem Gelände auf dem Luftwaffenstützpunkt 42 in Palmdale. Der bemannte Flug war ein ungefähr fünfminütiger Rundflug über den Flughafen am Morgen und schien erfolgreich verlaufen zu sein. Die Firma kündigte den Flug nicht an und wollte auch nicht darüber diskutieren. Das P-791 ist nicht Teil eines Staatsauftrags, sondern eher ein unabhängiges Forschungs- und Entwicklungs-Projekt von Skunk Works, um Luftschiff-Eigenschaften und -technologien besser zu verstehen, wie z.B. die Werkstoffe, sagte ein Firmensprecher. Jedoch kann es auch ein auf ein Viertel verkleinerter Prototyp eines Schwerlastträgers sein.

UM MEHR SPANNWEITE ZU ERZIELEN, so dass eine Wirkung wie bei Flügeln entsteht, besteht das P-791 aus drei aufgepumpten Luftschiffhüllen, die unter einander verbunden sind. Ein Beobachter des Erstfluges sagt, dass es von der Größe von drei zusammengebundenen Fuji-Blimps war. Das Fuji-Blimp, ein Skyship 600 Modell, ist 206 ft. (63 m) lang. Das legt nahe, dass das P-791 einen Auftrieb von ungefähr 3-5 Tonnen haben würde.
Der Beobachter sah, dass das Gerät die Fähigkeit besaß, sehr enge 360° Umdrehungen während der Fahrt am Boden zu vollführen. Es brauchte nur ein kurzes Anrollen zum Abheben, stieg auf geringe Höhe, machte ein paar seitliche Neigungen - einschließlich einer langgezogenen Wendung – und kam dann zurück und landete. Beim Landeanflug war die Nase abwärts geneigt um das Flattern zu verringern. Der Flug war sehr glatt, sagt der Beobachter. Das Gerät wurde vom P-791-Cheftestpiloten Eric P. Hansen geflogen.

Die Geschwindigkeit des Testobjektes wurde auf ungefähr 20 kt (37 km/h) geschätzt. Eine maßstäbliche Version würde viel schneller sein können, über 100 kt (186 km/h). Lockheed Martin hat lange Zeit ein großes Transportluftschiff vorgeschlagen, einmal Aerocraft genannt das, das um das Jahr 2000 gestoppt wurde (AW&ST Feb. 22, 1999, P. 26). Die Konstruktion war ungefähr 800 ft. (244 m) lang und sollte 1-1,2 Millionen Pfund (54 - 65 t) bei 125 kt (232 km/h) tragen. Skunk Works war einer von zwei Auftragnehmern, die im August 2005 von DARPA einen Einjahres-Kontrakt über 3 Mio Dollar zum Studium des Walrus erhielten. Die zweite Walrusphase würde eine dreijährige Demonstrationsarbeit sein.
Hybridluftschiffe haben eine lange Geschichte. Aereon Corp. in New Jersey begann Experimente in den späten fünfziger Jahren, aber es waren kleine Modelle (siehe www.aereoncorp.com). Die Firma testete 1970-71 "deltaförmige Flugkörper", auch genannt „Deltoid pumpkinseed“ (Deltoider Kürbiskernbarsch), mit einem 1.200-lb. (544 kg) bemannten Demonstrationsmodell. Dem folgten einigen Studien, die vom Militär mit weniger als 1 Million US$ finanziert wurden. In Großbritannien baute die Advanced Technologies Group ein 40-ft.-langes (12 m) unbemanntes Hybridluftschiff mit Namen SkyKitten, das im Jahr 2000 flog (AW&ST Sept. 23, 2002, P. 30). Nichts ist aber in dieser Richtung bis zu der Größe oder augenscheinlichen Raffinesse von Skunk Works Testobjekt weiter geführt worden.
Das P-791 benutzt vier Luftkissen als Fahrgestell, angebracht auf den äußeren Flugkörpern. Das Fahren des Fahrzeugs am Boden könnte wie das Fliegen eines Luftkissenfahrzeugs sein, wenn man von der größeren Windbelastung absieht. Ein Vorteil der Luftkissen ist, dass sie umgeschaltet werden könnten, um das Fluggerät am Boden fest zu saugen, damit es dem Wind beim Ladebetrieb standhält. Luftdruck kann auch die beste Art sein, Landungsballast in die aufblasbare Struktur zu bringen. Es ist nicht klar, ob es irgendwelche Vorrichtungen wie Räder gibt, die das Luftschiff daran hindern, seitlich weg zu driften, wenn es bei Seitenwind am Boden fährt. Das Gerät hat ein spezielles Schleppsystem.
DIE HANDHABUNG AM BODEN IST EIN WICHTIGER Gesichtspunkt bei der Beschäftigung mit Luftschiffen. Herkömmliche Leichter-als-Luft-Geräte erfordern große Bodenmannschaften und, da sie besonders am Boden windempfindlich sind, ist die Startpiste ein unfallträchtiger Bereich. Hybride sind nur etwas schwerer als Luft, und ein Hybrid muss große Verbesserungen in der Handhabung am Boden gegenüber einem Blimp aufweisen, um erfolgreich zu sein. Die gegenwärtige Begrenzung des P-791 ist, dass er im Hangar bleiben soll bei Windgeschwindigkeiten über 5 kt., und es gibt eine 10-kt-Grenze für das Fahren am Boden und das Fliegen. Das könnte seine Flugtests in windigem Palmdale einschränken. Es ist nicht klar, wie der Pilot die ballettartigen Drehungen beim Fahren auf dem Boden durchführte - ob lediglich mit vektoriellem Schub oder durch Drehen um ein festgesaugtes Luftkissen oder mit anderen Methoden.
Das P-791 scheint vier Propeller zu haben - zwei am Heck und zwei auf den Seiten. Die Heckeinheit scheint eine Drehachse für die Vektor-Gierung zu haben, und es ist unklar, ob die seitlichen Einheiten beweglich sind. Eine sachkundige Person sagt, dass es vier drehbare Antriebe gibt, die für die Handhabung am Boden verwendet werden, aber es nicht klar, ob dies die Hauptpropeller sind oder separate Einheiten, möglicherweise verbunden mit dem Luftkissensystem. Die Ringe um die Motoren können Abschirmrahmen für die Propeller und/oder die Kardanringe für die Triebwerksdrehung sein. Vektorieller Schub kann für Leichter-als-Luft-Blimps nützlich sein, da sie die herkömmliche Steuerbarkeit verlieren, wenn ihre Fluggeschwindigkeit bei der Landung gegen Null geht, aber ein Hybridluftschiff landet mit einiger Fluggeschwindigkeit, so dass die Hecksteuerflächen wirksam bleiben. Aber zur Steuerung während des langsamen Fahrens auf dem Boden auf den Luftkissen dürfte Vectorsteuerung entscheidend sein.
Das P-791 sieht der vorgeschlagenen maßstäblichen Version der Britischen SkyKitten, SkyCat genannt, ähnlich. Beide haben ähnliche äußere Formen - obwohl das Skunk Works Design breiter ist - und die Antriebe sind ähnlich ausgelegt, und beide benutzen Luftkissen-Fahrgestelle. Möglicherweise haben die zwei Programme Leute gemeinsam.
Einer der Partnernamen vor Ort ist TCOM, das Aerostaten und Hüllen für Luftschiffe baut.
"Hybridluftschiffe sind ein halbes Jahrhundert lang Gegenstand von Studien und Fragen gewesen ," sagt ein Experte. "nun hören sie auf Luftschlösser zu sein und sie müssen sich der Wirklichkeit stellen."
Zuletzt geändert von k.moestl am Fr, 10.02.2006 11:33, insgesamt 1-mal geändert.
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New Lockheed airship takes short test flight

Beitragvon pestw » Mi, 15.02.2006 13:39

http://www.dailynews.com/antelopevalley/ci_3509418

New Lockheed airship takes short test flight
By Charles F. Bostwick, Staff Writer

Lockheed Martin's experimental airship flies over Air Force Plant 42 Tuesday morning. (Charles F. Bostwick / Daily News)

PALMDALE - An experimental airship built in secret by Lockheed Martin emerged from a hangar Tuesday morning for a short test flight around U.S. Air Force Plant 42.
Lockheed Martin has not disclosed the purpose or technical details about the craft, which it said is being used to test airship technology.

"We have not done any public discussion about the airship. It's an independent research and development effort so it's coming from our own dollars," Lockheed Martin spokeswoman Dianne Knippel said.

Silver and marked "Lockheed Martin" with the "Skunk Works" logo on its tails, the airship drew onlookers at a popular aircraft-watchers' spot on Sierra Highway at Avenue N. Accompanied by a helicopter, the craft cruised up and down the installation's runways at low level, making several tight turns.

"It's kind of hard to hide a blimp," Knippel added.

Built in Palmdale, the craft first flew Jan. 31 and is designated only as P-791.

Of the designation, Knippel said: "That's just a number we pulled out of a hat that says Program No. 791. It doesn't mean anything."

Airships have drawn new interest from American military officials.

Lockheed Martin and Tarzana-based Aeros Aeronautical Systems Corp. were hired last year by the Pentagon to study possible designs for a giant airship capable of transporting soldiers and gear around the world to battle areas.

Code-named "Walrus," the new airship would fly using a combination of lighter-than-air gas - like conventional blimps or World War I zeppelins - and aerodynamic lift generated by the craft's shape, as well as thrust vectoring.

The trade publication Aerospace Week suggested in an article published last week that P-791 is a hybrid aircraft like the proposed Walrus, combining both buoyant gases and aerodynamic lift.

P-791 is not connected with Walrus, Knippel said.

In addition, a Lockheed Martin division in Ohio is building for the U.S. Missile Defense Agency a prototype high-altitude airship that could be used for spotting enemy missiles, acting as a communication relay, monitoring weather, or other tasks.

Airships have a military history dating back two centuries.

Hot-air balloons were used to watch enemy forces by Napoleon's armies and served both the North and the South during the U.S. Civil War. Germany sent airships with rigid frames - the zeppelins - to bomb London and Paris during World War I.

The United States had rigid-frame airships after World War I, but they crashed and burned. During World War II, the U.S. Navy hunted Nazi submarines with frameless blimps. Through the first years of the Cold War, blimps with radar watched for Soviet bombers.
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Gutes Bild

Beitragvon AndyWe » Mo, 18.12.2006 12:50

Hier gibt es ein schönes, deutliches Foto des "kleinen" Prototyps:
http://www.airliners.net/open.file?id=1153517&r=y

Airliners.net Photo ID 1153517:
Bild

Grüße
AndyWe
Die Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen. Max Frisch
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Beitragvon maku » Mo, 29.01.2007 10:59

TCOM 8) die haben auch den CL75 entwickelt.
Als Air Crane. Die Bezeichnung CL75 stammt von CargoLifter
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Beitragvon Matthias/Wismar » Fr, 13.07.2007 14:45

Wie weit ist dieses projekt eigentlich?
MFG

Matthias
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Beitragvon Lucius » Di, 20.11.2007 17:40

Matthias/Wismar hat geschrieben:Wie weit ist dieses projekt eigentlich?


Es (vermutlich das Modell - trotzdem beeindruckend) fliegt!

Hier gerade durch Zufall gesehen:

http://vids.myspace.com/index.cfm?fusea ... D=21621051

Viele Grüße

Lucius
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Lockheed P-791

Beitragvon hilgenberg » Do, 24.09.2009 22:23

US looking to deploy long-endurance hybrid airship over Afghanistan

by Donald Melanson posted Sep 23rd 2009 at 6:15AM

We may see more airship proposals than actual airships 'round these parts, but it looks like this massive dirigible from Lockheed Martin will indeed be taking flight sooner rather than later, and could see action in Afghanistan by mid-2011. Dubbed the LEMV (or Long Endurance Multi-intelligence Vehicle), the airship is apparently "optionally manned," and can stay aloft at 20,000 feet for up to 21 days at a time, while also carrying a payload of up to 2,500 pounds. That relatively fast deployment is aided in part by the fact that the airship is basically a larger version of Lockheed's P-791 (twice as big, in fact), which has already flown six times and, as you can see in the video after the break, is pretty massive in its own right.

Quelle
http://www.engadget.com/2009/09/23/us-l ... -afghanis/
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Re: Lockheed P-791

Beitragvon hilgenberg » Do, 24.09.2009 22:28

Hybrid Airship for Afghan ISR Takes Shape

Posted by Graham Warwick at 9/21/2009 11:54 AM CDT
The plan to deploy an autonomous, free-flying, surveillance airship to Afghanistan is gaining, er, buoyancy. A consortium led by the US Army's Space & Missile Defense Command is scheduled to be established by October 1 and a contract awarded for the Long Endurance Multi-intelligence Vehicle (LEMV) demonstration by the end of December.

The consortium will include sensor and system suppliers, and Lockheed Martin's Skunk Works says it will supply the air vehicle - a development of its P-791 experimental hybrid airship flown in 2006 (video here). The company-funded P-791, which flew six times, was 125ft long. The LEMV will be 250ft long, and designed to loiter at 20,000ft for up to 21 days carrying a 2,500lb ISR payload.

The LEMV is a hybrid airship - it's heavier than air, 80% of its lift coming from buoyancy and 20% from aerodynamics. Propulsion comes from six thrusters - three per side - powered by individual turbo-diesels for take-off and climb, and electrically from a central turbo-generator for loiter. And it's non-rigid, structural stability results from the three-lobe envelope design. The airship is also optionally piloted - flown manned for self-deployment and unmanned for persistent ISR missions.

An air cushion landing system allows the airship to be maneuvered for taxiing and take off, and sucks the vehicle down on to the ground - or sea surface - for landing, loading and unloading.

Hanging under the envelope, behind the sometimes-occupied cockpit, is a payload bay 40ft long, 15ft wide and 6-8ft tall - more than enough room to mount either a ground moving-target indication radar or multi-camera wide-area motion imagery sensor, plus a signals-intelligence payload and multiple EO/IR sensors.

A single air vehicle is to be built and ready to deploy within 18 months of contract award, LEMV joining an expanding pantheon of persistent ISR options under evaluation by the Pentagon. This is a case of persistence pays, as the Skunks have been pursuing hybrid airships for a long time, for transport as well as ISR - but that's another story...

Quelle:
http://www.aviationweek.com/aw/blogs/de ... ba2eb5ca28
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Re: Lockheed P-791

Beitragvon pestw » Fr, 25.09.2009 8:56

Hat jemand Lust, das zu übersetzen? :cry:
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Re: Lockheed P-791

Beitragvon FHH der Eibauer » Sa, 26.09.2009 22:17

Zu: Hilgenberg 24.09.2009, 22:23

Die USA versucht ein Langzeit Hybrid-Luftschiff für den Einsatz über Afghanistan zu konzipieren

herausgegeben von Donald Melanson am 23. September 2009 um 06:15 Uhr

Wir können mehr Luftschiff-Entwürfe bewundern als gegenwärtig tatsächlich existierende Luftschiffe. Es sieht aber danach aus, so wie beim gewaltigen Luftschiff von Lockheed-Martin, einen Flug lieber früher als später in die Tat umzusetzen und es könnte somit bereits ab Mitte 2011 laufende Aktionen in Afghanistan beobachten. Es wird bezeichnet als LEMV (Long Endurance Multi-intelligence Vehicle - Langzeit-Mehrzweck-Aufklärungs-Gerät). Das Luftschiff ist vermutlich „zeitweise bemannt“ und es kann in einer Höhe von 20.000 ft (ca. 6.100 m) bis zu 21 Tage ununterbrochen verbleiben. Es hat eine Nutzlast von 2.500 Pfund ( 1134 kg). Die relativ schnelle Entwicklung stützt sich zum Teil auf die Tatsache, dass das Luftschiff im Grunde eine größere Ausführung des Lockheed P-791 (tatsächlich doppelt so groß) ist, welches bereits schon sechs Mal flog. Wie sie im Video nach der Pause sehen können, ist es recht gewaltig.
Da der Mensch von heute sich so benimmt, als ob es die Natur nicht gäbe, kann es sein, dass sich die Natur von morgen so benimmt, als ob es den Menschen nicht gäbe.
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Re: Lockheed P-791

Beitragvon FHH der Eibauer » Do, 01.10.2009 13:43

Zu: Hilgenberg 24.09.2009, 23:28

Hybrid-Luftschiff für die Afghanistan ISR (intelligence surveillance reconnaissance – Nachrichtendienst Überwachung Aufklärung) nimmt Gestalt an

herausgegeben von Graham Warwick am 21. September 2009 um 11:54 Uhr CDT (Central daylight time,
UTC - 5)

Der Plan zur Schaffung eines autonomen, frei fliegenden Überwachungs-Luftschiffs für Afghanistan nimmt Konturen an. Eine Arbeitsgemeinschaft, die vom Raum und Raketen Abwehr Oberkommando der US Armee geführt wird, ist geplant und fest vorgesehen für den 1. Oktober und es wurde ein entsprechender Auftrag für die Präsentation des Long Endurance Multi-intelligence Vehicle (LEMV) für Ende Dezember erteilt.

Die Arbeitsgemeinschaft wird Lieferanten für Sensoren und Systeme miteinbeziehen
und Lockheed Martin's Skunk Works sagt, es wird das Luftfahrzeug zur Verfügung stellen – eine Weiterentwicklung seines P-791 Experimental Hybrid Luftschiffs, das im Jahr 2006 geflogen ist. Das vom Unternehmen eigenfinanzierte P-791 flog bereits sechs mal. Es war 125 ft (38,1m) lang. Das LEMV wird 250 ft (76,2m) lang sein und ist ausgelegt in 20.000 ft (6.100 m) für bis zu 21 Tage verbleiben zu können und das mit einer Nutzlast an Überwachungsgeräten von 2.500 lb (1134 kg).

Das LEMV ist ein Hybrid Luftschiff und ist schwerer als Luft. 80 % seines Auftriebs wird statisch erzeugt und
20 % aerodynamisch. Es wird bewegt von sechs Schubtriebwerken – drei je Seite – angetrieben von einzelnen Turbo-Dieseln für den Start und das Steigen und elektrisch von einer zentralen Turbine für das Verharren in der Schwebe. Die Stabilität seiner unstarren Konstruktion ergibt sich aus dem dreiteiligen Hüllendesign. Das Luftschiff wird wahlweise von Piloten gesteuert – bemannt geflogen für selbständigen Einsatz und unbemannt für länger dauernde ISR Aufgaben.

Ein Luftkissen Landesystem erlaubt dem Luftschiff Bewegungen auf dem Rollfeld oder zum Start und es saugt das Gefährt heran an den Boden – oder die Wasseroberfläche – zur Landung, sowie zum Be-und Entladen.

Unten an der Hülle hinter der zeitweise besetzten Kabine befindet sich ein Schacht für Nutzlasten. Er ist 40 ft (12,19 m) lang, 15 ft (4,57 m) breit und 6 – 8 ft (1,83 – 2,44 m) hoch und bietet mehr als genug Platz um darin entweder ein Radar zum Erfassen beweglicher Ziele am Boden oder ein Multi-Kamera-System zur bildlichen Darstellung von Bewegungen in einem großen Gebiet - plus Technik zur Nachrichtenübertragung sowie mehrere EO/IR (elektro-optische/infrarot) Sensoren unterzubringen.

Ein einzelnes Luftfahrzeug lässt sich innerhalb von 18 Monaten ab Auftragserteilung fertigstellen. Mit dem LEMV verbindet sich nach Einschätzung des Pentagon ein anwachsender Lobgesang auf die permanenten Anwendungsmöglichkeiten des ISR.
Es ist so, dass sich Ausdauer auszahlt, genauso wie Skunks an den Hybrid-Luftschiffen langfristig dranbleibt, sowohl für den Transport als auch wie für den ISR-Einsatz – aber das ist eine andere Geschichte...
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Re: Lockheed P-791

Beitragvon pestw » Fr, 02.10.2009 8:23

Danke. :)
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Re: Lockheed P-791

Beitragvon FHH der Eibauer » Di, 13.10.2009 16:45

mit Bild (siehe unteren Link) gefunden hier: www.airshipzprize.org/

Staying Up, Staring Down - LEMV Airship

From aviationweek.com: “A lot more detail on the US Army’s plans to test an unmanned hybrid airship for persistent surveillance has emerged in an updated solicitation for the Long Endurance Multi-INT Vehicle (LEMV) demonstration - which is expected to lead to a deployment in Afghanistan.

http://sitelife.aviationweek.com/ver1.0 ... .Large.jpg

A hybrid airship combines buoyant, aerodynamic and propulsive lift to make it easier to launch and recover than a true lighter-than-air aircraft.” Staying Up, Staring Down - LEMV Airship
Written by admin in: Airship News, General
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Re: Lockheed P-791

Beitragvon hilgenberg » Mo, 04.01.2010 18:12

LEMV Lumbers Along Up There

Quelle: http://www.strategypage.com/htmw/htairf ... 00102.aspx

January 2, 2010: The U.S. Army wants aircraft manufacturer Lockheed to dust off and spiff up an old aircraft research project, and get it ready for service within 18 months as the LEMV (Long-Endurance Multi-intelligence Vehicle). The old project in question is P-791, a blimp originally developed as an aerodynamic airship that would be a cheaper way to transport cargo by air. P-791 looks like three normal blimps smushed together to form one wide blimp. The army wants an unmanned blimp that can carry 1.1 tons of sensors, stay aloft for 21 days at a time, supply 16 kilowatts of power and move at up to 148 kilometers an hour.
The idea of a cargo carrying blimp has been around for over three decades, and the concept is simple. An aerodynamic blimp is a helium filled aircraft, with a rigid, but lightweight, shell that is aerodynamic (like an airplane wing.) Thus the aerodynamic blimp takes off and flies like an aircraft, gaining additional lifting power in the process, and able to carry heavy and bulky cargoes using low power (and low fuel consumption) engines. All past efforts to make aerodynamic blimps practical have failed because these aircraft are still lighter than air vehicles, and difficult to handle on the ground or whenever it's windy. They are also large and bulky compared to conventional transports. But the LEMV version of P-791 avoids the handling problems, because the aircraft only lands once or twice a month. The LEMV would be able to lift up to five tons, with most of that being fuel for the 21 day mission.

Lockheed believes that advances in materials and automated flight controls make these aerodynamic blimps practical. But, so far, no one has created a commercially viable example of the concept for carrying cargo. DARPA believed that the problems were soon going to be solved, and helped keep P-791 development going. Now, LEMV may bring P-791 out of the lab, and onto the battlefield. The army wants LEMV to provide radar and photo coverage of large areas in Afghanistan, for extended period. LEMV would do it better and cheaper than existing UAVs.

This is an example of an evolutionary technology. Engineers (and some tech savvy historians) understand how some of these crazy ideas eventually do become economically practical. The problem is figuring out when the needed technologies will all mature and make it possible to build workable, and commercially self-sustaining, products. Get involved too early, and you spend a lot of money, with little return. Get in too late, and you just end up another competitor in a crowded market. Lockheed seems to sense that the sweet spot (the time when the first commercially viable products can be built, and the highest profit margins are available) is on the horizon, and they may be able to get there first with P-791. If not the P-791, Lockheed, and other aviation firms, have plenty of other blimp type designs available to chase the LEMV contract.
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