Standort »Neuhardenberg«

Das Luftschiff-Projekt HGZ 129 M des Bundes der Selbständigen, Landesverband Brandenburg; DELCON GmbH; Flugplatz Neuhardenberg

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Standort »Neuhardenberg«

Beitragvon Frodo Baggins » Fr, 09.07.2004 18:40

Hallo,

auch wenn es vielleicht nicht in direktem Zusammenhang steht ...

http://www.n-tv.de/5262195.html

Ich habe beim Durchzappen bei n-tv auch das Wort »Flughafen« aufgeschnappt. Weiß jemand mehr?

Gruß
Frodo.
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Re: Standort »Neuhardenberg«

Beitragvon pestw » Sa, 10.07.2004 6:24

Frodo Baggins hat geschrieben:Ich habe beim Durchzappen bei n-tv auch das Wort »Flughafen« aufgeschnappt. Weiß jemand mehr?
Ja. Hier:
http://www.moz.de/showArticle.php?OPENN ... w&ID=29546

Einchecken, einsteigen, abheben!Bild

Neuhardenberg (MOZ) Die Direktfluglinie von Neuhardenberg in die polnische Stadt Krakow ist am Dienstag aufgenommen worden. Die erste Maschine hatte Geschäftsleute aus Berlin, Brandenburg und Polen an Bord. Zwei Mal wöchentlich sollen nun von Neuhardenberg Maschinen mit 19 bis 32 Passagieren nach Krakow fliegen und abends zurückkehren. Geplant ist zudem der Aufbau einer Business-Charter-Kette für Direktanflüge von Neuhardenberg in polnische Städte, darunter nach Danzig (Gdansk). Von Anfang August an sollen von dem Flugplatz aus Ziele an der Ostsee angesteuert werden, so Usedom, Barth und die dänische Insel Bornholm. Während gestern "Private Wings" an den Start ging, können sich künftig auch andere Fluggesellschaften beteiligen.

Von Silke Müller

Es ging gemütlich zu auf dem Flugplatz Neuhardenberg vor dem Erstflug auf der Linie Neuhardenberg - Krakow. Die 17 Passagiere parkten gleich neben dem Abfertigungsgebäude ihre Pkw, spazierten bei Sonnenschein ein paar Meter übers Gelände, kamen beim Warten auf die Abfertigung miteinander ins Plaudern, während Flugkapitän Andreas Wagner noch einmal die Beechcraft 1900 D inspizierte und sein Co-Pilot Joseph Grätz die Fenster ein letztes Mal auf Hochglanz polierte.

Stressfrei - das war es wohl, was dieses erste Einchecken für den künftig an jedem Dienstag und Donnerstag angebotenen Linienflug ausmachte. Die Piloten kamen - eine halbe Stunde vor Abflug - noch mit den Passagieren ins Gespräch, die sich bei bereit stehenden Getränken sowie Imbisspaketen und Tageszeitungen für den Flug aufs Abheben in der kleinen Maschine vorbereiteten. Maximal 32 Plätze wird die Verbindung nach Krakow vorerst bieten.

Da sahen selbst die Beamtes vom Bundesgrenzschutz in Manschnow gelassen der Passkontrolle entgegen. Die ist in Neuhardenberg natürlich genauso Standard wie anderes, das man von großen Airports kennt. Beim Einchecken bestanden die beiden Azubis Diana Menzel und Judith Rechner vom Flugplatz Neuhardenberg ihre Feuerprobe. Für das Gepäck stand ein Container bereit, an den nach den Formalitäten für den Reisenden kein Herankommen mehr ist. Aus Sicherheitsgründen. Auch wegen der selbst bei solch kleinen Passagierzahlen nicht zu vernachlässigenden Sicherheit wurden die Passagiere vom Sicherheitspersonal mit Metalldetektoren abgetastet, bevor sie für wenige Minuten im Transitraum des Neuhardenberger Flugplatzes warteten. Dann schon sammelte Flugkapitän Wagner persönlich die Bordkarten ein und begleitete seine Passagiere zur Maschine.

Keine halbe Stunde brauchte es für das, was Flugplatzchef Dieter Vornhagen einen Anfang nennt. "Der Flugplatz ist jetzt offiziell Grenzübergangsstelle", sagt Vornhagen. Nur polnische Gäste müssten noch drei Wochen auf den Mitflug warten, weil eine nötige Genehmigung aus Warschau noch nicht in Neuhardenberg angekommen ist. Das aber sei nur noch eine Formsache. Vornhagen kündigt an, ab August auch Flüge nach Gdansk und Flüge an die Ostsee von Neuhardenberg aus anzubieten. Heringsdorf auf Usedom, Barth auf Rügen und die dänische Insel Bornholm schweben ihm vor. "Wir haben alle Voraussetzungen dafür - eine Passagierflugerlaubnis bis 70 Personen, eine 24-Stunden-Fluggenehmigung für den Platz und eine inzwischen wieder betriebsbereite Lichtlandeanlage." Auch Neuhardenbergs Feuerwehr steht bereit.

Um die Auslastung der Flüge ist Vornhagen nicht bang. Polnische Reisebüros haben einen Teil der Plätze nach Krakow bereits fest gebucht und mittlerweile sei das Angebot auch bundesweit bekannt. "Stellen Sie sich vor, ‚Erichs Airport wieder am Netz‘ hat eine große Boulevardzeitung sogar geschrieben", lachte Vornhagen gestern und wollte sich keinesfalls den Erstflug entgehen lassen. Er schritt zum Flugzeug, stieg ein wenig staatsmännisch die Treppe hinauf, winkte den Kameras zu, die klickten wie beim Staatsbesuch. Hinter ihm schloss Co-Pilot Grätz die Tür. Die Propeller setzte sich in Bewegung, die Maschine rollte zum Startpunkt, gab Gas und hob ab.
Dienstag, 06. Juli 2004 (18:40)

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Beitragvon Gast » Fr, 18.03.2005 8:05

unter:
http://www.proairport.neuhardenberg.org/

ist einiges Interessantes über die Initiative Neuhardenberg zu lesen
und unter:
http://www.richter.neuhardenberg.org/

noch etwas mehr auch über die MIG 21 und andere Flugzeuge
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Beitragvon pestw » Fr, 18.03.2005 10:00

Gut! :D
Hab mich gleich mal ins Gästebuch eingetragen. 8)
Bild :zib Initiative Zukunft in Brand - Wir verleihen CargoLifter Auftrieb!
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Beitragvon Hasseroeder » Do, 31.03.2005 14:12

In einem Artikel der "Märkischen Oderzeitung" vom 30.03.2005 las ich unter:
http://www.oderzeitung.de/
folgendes:
"Sigmund Jähn in der Sprechstunde
Von ANDREAS WENDT"

"......Dr. Lothar Schirmer ist ein Mann der leisen Töne..... Nach einem fünfjährigen Medizinstudium in Greifswald legte der gebürtige Leipziger 1960 sein Staats examen ab, promovierte und wurde wenig später Geschwaderarzt in Marxwalde, dem heutigen Neuhardenberg. Dort betreute er das fliegende Personal, unter anderem auch Sigmund Jähn......"

Für Alle die mit dem Namen nicht s anfangen können, S. Jähn war der erste deutsche Kosmonaut (Astronaut). Ist doch schön, daß Neuhardenberg solche Tradition hat. :idea:
Ich möchte, daß die "CARGOLIFTER KGaA" mit dem neusten Kranballon der Welt, erfolgreich Lasten hebt oder bewegt, und damit also belegt, daß der "CL 160" realisierbar war!!!

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Beitragvon pestw » Do, 31.03.2005 16:31

Unsere Mitgliederversammlung werden wir voraussichtlich auch auf dem Flugplatzgelände Neuhardenberg abhalten.
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Beitragvon Hasseroeder » Fr, 08.04.2005 12:45

unter:
http://www.oderzeitung.de/
ist zu lesen:

" Flugplatz lädt zum Tag der offenen Tür
Neuhardenberg. Die Bürgeraktion Pro Flughafen Neuhardenberg, der Betreiber des Flugplatzes und die Gemeinde Neuhardenberg haben für den kommenden Freitag, 14 Uhr, die Abgeordneten des Landtages, des Berliner Abgeordnetenhauses und des hiesigen Kreistages sowie interessierte Bürger und Unternehmer zum "Tag der offenen Tür" auf den Neuhardenberger Flugplatz eingeladen. Eine Woche vor dem geplanten Besuch von Ministerpräsident Matthias Platzeck in Neuhardenberg, bei dem es um die künftige Entwicklung des Dorfes auch im Zusammenhang mit dem Flugplatz gehen soll, will die Bürgeraktion gemeinsam mit dem Flugplatzbetreiber noch einmal umfassend informieren. Die Gäste sollen Auskunft zum Stand der Bemühungen um die Aktivierung des Airports und weiteren geplanten Aktivitäten erhalten. Zudem können sich interessierte Unternehmer und Bürger der Region über Entwicklungspotenziale auf dem Flugplatz und in dessen Umfeld kundig machen.

Infos und Anmeldung: Tel. 033476/ 6048-0, www.proairport.neuhardenberg.org
Donnerstag, 07. April 2005 (07:22)
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Beitragvon Hasseroeder » Mi, 13.04.2005 12:54

unter:
http://www.oderzeitung.de/
ist zu lesen:

Großprojekt bislang nur auf Papier

Neuhardenberg (MOZ) Die Deutsche Luftfahrt Consult (DELCON) hat beim Tag der offenen Tür in Neuhardenberg um Vertrauensvorschuss für ein Vorhaben geworben, das auf 450 Millionen Euro Gesamtinvestitionskosten beziffert wird, 120 Berufsgruppen auf dem Flugplatz Neuhardenberg im Zusammenhang mit der Leichter-als-Luft-Technologie ansiedeln und mehr als 1000 Arbeitsplätze bieten soll. Am Ende aller Vorberreitungen - laut Zeitplan 2009 - stehe der Bau eines Luftkranes, informierte die DELCON. Bislang aber steht das alles nur auf dem Papier.
Von Silke Müller

In Neuhardenberg wird einmal ein Luftkran gebaut werden. Dessen ist sich DELCON-Beirat Jürgen Henk sicher. Der Flugplatz sei der ideale Raum dafür. Man finde hier einerseits nutzbare Objekte vor und andererseits gebe es rund um diese bestehenden Objekte noch jede Menge freier Flächen für bereits jetzt geplante Erweiterungen.

Die Gesellschaft, deren Verantwortliche in Brand ohne Erfolg versucht hat, die Leichter-als-Luft-Technologie praktisch in den CargoLifter umzusetzen, will jetzt einen zweiten, weniger spektakulären Versuch in Neuhardenberg starten. Ihr Ziel sei es, ein Wirtschafts- und Wissenschaftszentrum in Neuhardenberg aufzubauen. Er sprach zugleich davon, dass man dafür das Knowhow, das inzwischen an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen vorliege, gebündelt nutzen und wirtschaftlich effektive Produktionseinheiten schaffen wolle. Eine Art Luftfahrtallianz aller daran Beteiligten solle entstehen. Den ersten praktische Versuchsaufbau kündigte Henk bereits für Anfang Mai an. Nicht ohne parallel dazu über Schwierigkeiten zu sprechen, das passgenaue Qualifizieren von Arbeitskräften mit Hilfe der Arbeitsagentur zu bewältigen.

120 Berufsgruppen werden nach Angaben der DELCON einmal auf dem Neuhardenberger Flugplatz in den Bereichen Werkstoffe, Steuerung, Fertigung, Verkehrstechnik und Informatik gebraucht. 13 000 Personen kommen nach DELCON-Angaben bis 2009 in die Aus- und Weiterbildung, um später u.a. im Wartungszentrum für den Luftschifffahrtsbau eingesetzt zu werden (600 Stellen) oder im Luftschiff-Testflugbetrieb zu agieren (650 Stellen).

Für das, was bisher nur auf dem Papier steht, warb DELCON-Beirat Jürgen Henk auch angesichts des CargoLifter-Desasters in Brandt händeringend um Vertrauensvorschuss. Bei der Leichter-als-Luft-Technologie handele es sich um eine Schlüsseltechnologie, bei der man in einem vergleichsweise frühen Stadium sei. Nicht auszuschließen, dass Irrwege und Komplikationen den Weg zur künftigen Luftschiff-Industrie begleiten, bremst Henk mögliche Eurphorie. Die Technologie habe eine gute Zukunft, es gebe lukrative Einsatzgebiete und Abnehmer in der Industrie. Das habe eine entsprechende Studie des Bundestages unterstrichen.

Ob ein Vertrauensvorschuss gerechtfertigt ist, lässt sich bald besser abschätzen. Die DELCON hat einen Zeitplan vorgelegt. Danach soll mit Beginn dieses Jahres begonnen werden, das künftige Gelände für die Leichter-als-Luft-Technologie herzurichten, zu sanieren und umzubauen - bis 2009 sollen dafür rund 450 Millionen Euro ausgeben werden, heißt es. Jürgen Henk versprach zudem, ab Mai erste "in der Welt einmalige Bauteile und -gruppen" zu entwickeln, wobei die Technologie zugleich für andere Vorhaben nutzbar sein könnte. 50 solcher Teile sollen es in diesem Jahr sein, im kommenden Jahr sollen weitere 30 folgen. Darauf aufbauend soll nach dem Zeitplan 2007 ein erstes Versuchsluftschiff entstehen, 2008 die Vor- und Endmontage von Luftkränen vorangetrieben werden, um diese 2009 in ihrer Leistung so zu testen, dass danach die Vermarktung beginnen kann.

Praktisches ist bislang noch nicht zu sehen. Dafür gibt es eine Einladung zur Mitgliederversammlung der Initiative Zukunft in Brand. Anfang Mai wird dabei im Neuhardenberger Bürgerhaus einmal mehr über die DELCON-Visionen umfassend gesprochen. Als Redner angekündigt sind neben Ex-CargoLifter-Vorstandschef Carl von Gablenz auch Vertreter des Zeppelin-Europe-Tour-Projektes und Karl Bangert, ehemals Finanzvorstand der CargoLifter AG.
Mittwoch, 13. April 2005 (00:00)
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Großprojekt auf dem Papier

Beitragvon pestw » Mi, 13.04.2005 14:16

Sieh an, wie unsere Seiten beachtet werden. Über die Mitgliederversammlung hatten wir noch gar keine PM rausgegeben.
Hallo Frau Müller :wave: Ihr Artikel wird uns allen ein Ansporn sein, das Großprojekt vom Papier runter zu bringen.
Zuletzt geändert von pestw am Fr, 15.04.2005 9:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Alles

Beitragvon Beate Kalauch » Do, 14.04.2005 9:04

Hallo Wolfgang!

Alles, was wir haben, alles was man anfassen kann...wurde zuerst in Gedanken konzipiert. Danach kam es aufs Papier...so man welches hatte...und dann wurden detaillierte Pläne gemacht und es gebaut. Ob es sich um einen Bleistift, eine Eisenbahn oder Schokolade handelt, alles mußte diesen beschwerlichen Weg zurücklegen. Bisher hat sich niemand darüber beklagt....aber es wird eben doch zu gerne von der Journaille aufgegriffen, um uns "zu beweisen"....dass es noch nicht da ist...und implizit heißt die Botschaft --- und nicht da sein wird.

Es ist traurig, dass unsere Journalisten zum größten Teil so wenig Weitblick mitbringen, zu erkennen, wie der Werdegang einer Sache sein kann. Und solche Menschen erzählen uns tagtäglich über alles was in der Welt geschieht.

Dazu noch etwas. Im Dezember lauschte ich einem Vortrag von Journalistinnen....dort erzählten nicht so ganz namenlose Vertreter des Genres, dass wir einfaches Volk ja keinen Schimmer haben, wie sehr Nachrichten gefiltert werden. Zu Deutsch, wir bekommen von eben diesen Leuten nur das zu lesen und zu hören, was diese Leute wollen, was wir glauben sollen! Eigentlich ein alter Hut, aber man sollte sich das doch immer wieder einmal klar machen...wir werden sehr gut gesteuert....von wem auch immer.

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Beitragvon pestw » Do, 14.04.2005 9:43

Aber trotz allem - wenn alle Artikel immer nur gesicherte Informationen nüchtern aufzählen würden, könnte man sich auch kein richtiges Bild über die Realität machen.
Viele Artikel beleuchten ja auch beide Seiten und im Übrigen haben ja auch die Journalisten verschiedene Attitüden. Die einen betonen mehr die Skepsis, die anderen mehr die Aussichten. So kann man sich als Leser selber ein Urteil bilden.
Und auch die kritischen Artikel sagen uns etwas über die Wahrnehmung, die unsere Aktivitäten auslösen. Vielleicht haben wir einfach nur vergessen, Teilerfolge bekannt zu machen. Vielleicht mahnen uns solche Artikel auch, vorsichtiger mit Voraussagen zu sein. Usw...
Jedenfalls, es gibt auch gehässigere Artikel als den von Silke Müller.
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Beitragvon Hasseroeder » Do, 21.04.2005 6:16

unter:
http://www.oderzeitung.de/
ist auch zu lesen:

"Nachtasyl im Tower: Raum für gescheiterte Existenzen
Neuhardenberg (MOZ)
Jeder Film braucht eine Kulisse - einen Raum, der für das Stück lebt. Für die Verfilmung von Maxim Gorkis "Nachtasyl" war ein Haus, das niemand mehr braucht, sogar ausschlaggebend. Ein leeres Haus mit natürlicher Patina, mitten auf dem ehemaligen Militärflugplatz Neuhardenberg (Märkisch-Oderland). "Ich kannte die Region schon von der Aufzeichnung der hier von Martin Wuttke inszenierten ‚Perser‘, aber zu diesem alten Flugtower hat uns ein Ortskundiger geführt", erzählt Wolfgang Bergmann, Leiter des ZDFtheaterkanals. "Als Hardi Sturm und ich diesen Platz gesehen hatten, wussten wir - das ist das ,Nacht-asyl‘."

Ein entkerntes Haus hat die Gedanken der beiden Männer aufgeladen. "Wir sind durch diese trostlosen Räume gehüpft", so Bergmann. "Es ist fast wie ein Raumschiff, das hier gelandet ist und total kahl."

Trist, bedrückend und elend ist auch das Leben der gescheiterten Existenzen, deren Geschichte Maxim Gorki erzählt. Das "Nachtasyl" - uraufgeführt 1902 in Moskau - war sein größter Bühnenerfolg in Russland und seit der ersten Inszenierung Max Reinhardts 1903 auch in Deutschland. An den Rand gespülte Menschen versuchen im Nachtasyl, ihre Fassung zu wahren. Menschen, die mit dem Gefühl ringen, entbehrlich zu sein. Menschen, die niemand mehr braucht.

"Ich bin ein großer Fan des Stücks", sagt Regisseur, Drehbuchautor und Darsteller Hardi Sturm. "In Zeiten von Hartz IV liegt es auf der Hand, diesen Stoff zu verfilmen." Aus einer Zettelsammlung hat er sein Drehbuch zusammengestellt. "Ich habe mir die spannendsten Figuren herausgesucht, Textstellen rausgeschrieben, sie wieder zusammengesetzt und so neue Situationen kreiert", erklärt er. "Ich habe aber kein Wort selbst geschrieben."

Jeder Raum des Hauses hat einen Bewohner und einen eigenen Charakter. Das Wirtspaar (Esther Schweins und Wolfgang Maria Bauer) leben im gehobenen Standard - mit Trockenhaube, Porzellantier und New-York-Plakat über dem Bett. Orange Vorhänge, orange Mobiles und eine Terrasse ganz oben auf dem Tower betonen ihre Stellung - deutlich über den Nachtgestalten.

Beim Schauspieler (Uwe Karpa) ist es eher chaotisch. Die verträumte Nadja (Clelia Sarto) liebt es orientalisch. Aljoscha (Max Riemelt) wohnt in der Kiste auf dem Flur, einem Bretterverschlag mit Vorhang. Alle Einrichtungsgegenstände stammen aus den 50er, 60er und 70er Jahren. Der Lack ist ab, sie sind weder Heute noch Gestern. Ein bunter Mix vom Flohmarkt, bewusst zeitlos gewählt.

"Im Film kann ich auch Traumsequenzen zeigen, wenn Nadja sich zum Beispiel wegträumt und sich vorstellt, eine Prinzessin zu sein, drehen wir das im Schloss Neuhardenberg", sagt Hardi Sturm. "Auch die Todessehnsüchte der sterbenskranken Anna (Eva Herzig) werden auf einer Landebahn gedreht."

Es liegt nicht nur an den verschlissenen Kleidern, dass die Schauspieler müde wirken. "Wir drehen ausschließlich nachts, dadurch entsteht aber auch eine glasklare Konzentration", sagt die Schauspielerin Esther Schweins. "Das hier ist ein landschaftlicher Schatz, den man nicht besser hätte bauen können." Durch die Kostüme und die Kulisse entseht eine Stimmung, die das Spiel erleichtert.

Die Sprache, die sei zwar eine andere, aber dennoch prägnant. "Im Stück wird aber auch viel erzählt, ohne zu reden", sagt Uwe Karpa. "Das ist wohltuend."

"Es gibt hier weder Wasser noch Strom, nur Landschaft, und die ist als Motiv genial, weil man die Enge in der Weite zeigen kann", sagt die Produzentin Gül Oswatitsch von der NFP Neue Filmproduktion. "Nach dem Film werden wohl alle sagen, da wollen wir auch mal hin."

Die Dreharbeiten dauern noch bis 13. Mai. Die Produktion soll im Herbst in Arte Fernsehpremiere haben und später auch im ZDFtheaterkanal zu sehen sein.
Mittwoch, 20. April 2005 (17:50)"

:roll: mir fällt nicht ein dazu :-ap
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Beitragvon Hasseroeder » Di, 26.04.2005 6:43

unter:
http://www.oderzeitung.de/
ist zu lesen:

"Vornhagen gibt Anteile zurück
Fürstenwalde (MOZ)
Der Flugplatz in Fürstenwalde kommt offenkundig nicht zur Ruhe. Dabei sollte der Verkauf des Areals durch das ehemalige Bundesvermögensamt und die Stadt Fürstenwalde an den privaten Flugplatzbetreiber Dieter Vornhagen eigentlich den Aufschwung bringen.

Vornhagen besitzt bereits den Flugplatz in Neuhardenberg und kämpft vor Gericht darum, dass der irische Billigflieger Ryanair Start- und Landerechte auf dem ehemaligen NVA-Flugplatz erhält. Das alles kostet Geld, das Vornhagen scheinbar ausgegangen ist, denn er gab seine Anteile am Flugplatz Fürstenwalde an die Stadt zurück. Vornhagen hätte die Beschäftigten bezahlen und die Verluste des Flughafens ausgleichen müssen. Da er das bis dato nicht tat, fielen die Anteile an die Stadt zurück - und der Aufschwung lässt weiter auf sich warten.

Insgesamt hielt die Vornhagen eigene Grundwert GmbH 69 Prozent der Anteile an der Betriebsgesellschaft Flughafen Fürstenwalde GmbH. Diese fallen nun an die Stadt. Wie der stellvertretende Bürgermeister Fürstenwaldes, Ulrich Hengst, mitteilte, sucht nunmehr die Stadt einen neuen Investor, der die Anteile, die ehemals Vornhagen gehörten, übernimmt.
Montag, 25. April 2005 (21:06)"

Wer hat denn nun die A- Karte gezogen :roll: :cry: :-ap
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Beitragvon Hasseroeder » Sa, 30.04.2005 20:40

unter:
http://www.oderzeitung.de/
ist zu lesen:

"Szenen aus der Geschichte
Neuhardenberg (MOZ)
Darsteller aus dem Dorf haben an einer dreiviertelstündigen Dokumentation mitgewirkt, die in der zweiten Staffel der Reihe "Geheimnisvolle Orte" am 2. Juni um 20.15 Uhr im rbb zu sehen sein wird. Die Produktionsfirma Noahfilm hatte - neben eigenen Darstellern - die Neuhardenberger gebeten, ihr beim Nachstellen jener Ereignisse im Schloss Neuhardenberg zu helfen, die im Zusammenhang mit dem Hitlerattentat am 20. Juli 1944 stehen. Fachliche Beratung gab es von einer Augenzeugin: Reinhild Gräfin von Hardenberg, die eigens dafür aus Düsseldorf anreiste.

Von Silke Müller
Am 2. Juni wird ganz Neuhardenberg und halb Letschin zur besten Sendezeit, 20.15 Uhr, vor dem Fernseher sitzen und rbb schauen. Dort läuft dann eine Dokumentation, die schon jetzt von sich reden macht. Zumindest in Neuhardenberg.

Dort hat ein Filmstab der Berliner Noahfilm GmbH für das ARD-Regionalprogramm einen Film für die zweite Staffel der "Geheimnisvollen Orte" gedreht. Es geht dann um Neuhardenberg. Ein halbes Jahr hat sich Autor Lutz Rentner gemeinsam mit Dirk Külow sowie Kameramann und Regisseur Frank Otto Sperlich Zeit genommen, um alle Details zur Geschichte des Ortes zu erkunden und Filmgespräche mit kompetenten Partnern vorzubereiten. Eine davon ist Reinhild Gräfin von Hardenberg. Am vergangenen Wochenende war sie eigens aus Düsseldorf angereist, um im und am Schloss Neuhardenberg der Filmcrew bildhaft zu erläutern, was sich im Zusammenhang mit dem 20. Juli 1944 im Hause der Hardenbergs ereignete. Das Geschehen wurde nachgestellt - mit Darstellern, die die Neuhardenberger gut kennen.

Die Filmcrew hatte vor Ort um Unterstützung gebeten, Gemeinde, Heimatverein, Kinderring und andere waren gern bereit dabei zu helfen, sich in die Geschichtes des eigenen Ortes zurückversetzen zu lassen. "Ich habe zum ersten Mal als Darsteller für einem Film gespielt", sagt Neuhardenbergs Feuerwehr-Chef Frank Zohles. Er war ausgewählt, Werner von Haeften darzustellen, den Stauffenberg-Begleiter während des Attentatsversuchs auf Hitler in der Wolfsschanze und Verlobten der Hardenberg-Tochter Wonte, wie Reinhild von Hardenberg genannt wurde. Ihre Mutter Renate (gespielt von Margitta Wagner, die man sonst von Führungen in der Kirche kennt) erlebt in der Szene mit, wie ihr Mann Carl Hans Graf von Hardenberg von der Gestapo (unter anderem gespielt von Uwe Engel aus Bärwinkel und Bürgermeister Mario Eska) wegen maßgeblicher Unterstützung des Hitlerattentats abgeholt wird. Auch dabei: Fred Nespethal und Lothar Banse, die Freunde der Hardenbergs spielen, und Heimatvereinsvorsitzender Dietmar Zimmermann, der in die Rolle eines Dieners schlüpfte.

Neben dieser Szene werden auch tiefere Rückgriffe in die Geschichte erfolgen. Letschins Traditionsschützen halfen beim Darstellen der Rettung des Alten Fritz in letzter Sekunde, als Joachim Bernhard von Prittwitz und Gaffron, Rittmeister der Zietenschen Husaren, den Monarchen in heldenhafter Manier vor den Österreichern und Russen in der Schlacht bei Kunersdorf rettete. Friedrich II. schenkte ihm daraufhin das heutige Neuhardenberg.

Doch auch die neuere Geschichte des Ortes spielt eine Rolle. So wird die legendäre Regierungsstaffel Erich Honeckers, die im damaligen Marxwalde stationiert war, ebenso beleuchtet, wie das einst hier aktive Jagdfliegergeschwader oder die Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften Marxwaldes, die das damalige Westberlin mitversorgten.

Samstag, 30. April 2005 (08:32)"
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"Luftschiff-Werft in Neuhardenberg geplant"

Beitragvon Orljonok » Di, 10.05.2005 18:59

In der rbb-Sendung Brandenburg aktuell lief gerade ein Bericht über Neuhardenberg. In diesem ging es um den Beginn des Baus von 12 Luftschiffen und der Schaffung von 490 Arbeitsplätzen im Jahr 2006. Gemeint ist damit natürlich das Zeppelin Europe Tours Projekt, es wird in dem Bericht jedoch nicht namentlich erwähnt.

Hier die Seite zum nachlesen:
http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/wirtschaft/beitrag_jsp/key=news2583589.html

Wunderbar, dass in kurzer Zeit ein zweites Mal über Neuhardenberg als zukünftiger Luftschiffstandort berichtet wird. So langsam wird die breite Öffentlichkeit aufmerksam, was hier passiert :) . Wenn das so weitergeht, dann sind wir auf einem guten Weg.
Immer zäh bleiben, dann schafft man es !!!
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