Projekt HighRise

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Beitragvon pestw » Sa, 12.04.2008 5:46

CargoLifter (neu) hat den Vogtlandballon erworben sowie die Mehrheit der Betreibergesellschaft mit Unterstützung der Initiative Zukunft in Brand übernommen.
Ziel ist, den gebrauchten und beschädigten Ballon wieder herzurichten und entweder an der Göltzschtalbrücke oder an einem anderen Standort weiterzubetreiben. Voraussetzung dafür sind aureichend ausgestattete Werbeverträge, denn der Ballon trägt sich nicht durch den Verkauf von Fahrscheinen allein.
Im Folgenden einige Pressemeldungen, welche den Hergang des Erwerbs skizzieren.
Bild :zib Initiative Zukunft in Brand - Wir verleihen CargoLifter Auftrieb!
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Aus für Vogtlandballon besiegelt

Beitragvon pestw » Sa, 12.04.2008 5:47

August 2007

http://www.dick-aktuell.de/downloads/fe ... on.fp1.pdf (Link nicht mehr gültig)

Aus für Vogtlandballon besiegelt

Attraktion wird Montag abgebaut — Helium-Befüllung nach Reparatur zu teuer

VON TINO BEYER

Mylau/Netzschkau. „Man kann es nicht erzwingen.” Ein nachdenklicher Werner Reichert, Geschäftsführer der Göltzschtal-Touristik GmbH, hat gestern das Aus für den Vogtlandballon bekannt gegeben. Nachdem der Ballon bereits seit Anfang August aufgrund einer geplatzten Naht im Innern am Boden bleiben musste, steht nun das Ergebnis der Experten-Untersuchung fest: Für eine Reparatur müsste der Ballon abgebaut werden. Die anschließende notwendige Neubefüllung mit Helium würde die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Betreibers übersteigen. Auf bis zu 70.000 Euro beziffert Werner Reichert die Kosten. „Das ist nicht machbar.” Ab Montag wird der Ballon deshalb abgebaut. Danach sei das Kapitel „Vogtlandballon” beendet. Seit 2001 stand der Ballon als touristischer Anziehungspunkt an der Göltzschtalbrücke und ermöglichte einen Blick aus 150 Meter Höhe auf das nördliche Vogtland. In den vergangenen sechs Jahren hat der Ballon das Bild des Brückengeländes maßgeblich geprägt.
Die aufgegangene Naht sei laut Werner Reichert eine normale Verschleißerscheinung. „Bei ähnlichen Ballons sind solche Schäden schon viel früher aufgetreten”, sagt er. In Berlin, wo nach Hamburg der dritte Ballon dieser Art in Deutschland steht, habe man derartige Reparatu-ren bereits nach fünf Jahren vornehmen müssen, so Reichert gestern.
Unabhängig von der kaputten Naht und ihren Folgen: Auch ohne Reparatur stand die Existenz des Ballons auf der Kippe. Nachdem sich am Ende des vergangenen Jahres Envia M als einer der drei Großsponsoren zurückgezogen hatte, klaffte im Haushalt der Betreiberfirma für dieses Jahr eine Finanzlücke von 25.000 Euro. Die Wernesgrüner Brauerei und die Sparkasse Vogtland, ebenfalls mit Werbeaufschriften auf dem Ballon vertreten, hielten zur Stange, Verhandlungen mit potenziellen weiteren Sponsoren wie dem Wettanbieter Bwin führten jedoch zu keinem Ergebnis.
Um die Lücke wenigstens für 2007 zu schließen, sollten die Kommunen Mylau, Netzschkau, Reichenbach und der Vogtlandkreis einspringen und jeweils 6000 Euro beisteuern. Das Quartett hatte schon gemeinsam das Umfeld der Göltzschtalbrücke saniert. Mylau und der Vogtlandkreis lehnten einen Zuschuss ab. Mylau sah Ungleichbehandlungen von Gewerbe-treibenden, der Kreis forderte ein tragfähiges Konzept.
Ungeachtet dessen lief die Sponsorensuche weiter. Werner Reichert kündigte jedoch schon im Juni das Ende der Ballon-Ära für den Herbst an, falls keine neuen Geldgeber gefunden würden. Spekulationen, wo-nach ihm die Reparatur gerade Recht käme wies er gestern ebenso zurück wie in Netzschkau kursierende Gerüchte, Dritte hätten an der kaputten Naht des Ballons einen Anteil.

Quelle: „Freie Presse“/Plauener Zeitung vom 17. August 2007
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Seit Ballon-Aus sinkt die Touristenzahl dramatisch

Beitragvon pestw » Sa, 12.04.2008 5:54

Dezember 2007

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/R ... 40499.html


Seit Ballon-Aus sinkt die Touristenzahl dramatisch
Fast ein Viertel weniger Besucher an der Göltzschtalbrücke


Netzschkau/Mylau. Seitdem der Vogtlandballon an der Göltzschtalbrücke keine Touristen mehr befördert, ist die Besucherzahl in der Region stark rückläufig. Nach Angaben des Fremdenverkehrsvereins Nördliches Vogtland kamen von August bis November 2007 insgesamt 23.750 Gäste an die weltweit größte Ziegelbrücke, während die Besucherzahl im Vergleichszeitraum des Vorjahres bei 30.950 lag – das ist eine Differenz von 7200 Gästen, fast 24 Prozent.

Christa Trommer vom Fremdenverkehrsverein steht mit ihren Mitstreitern täglich zwischen 10 und 16 Uhr Touristen an der Göltzschtalbrücke beratend zur Seite. Zugleich führt der Verein seit Jahren eine Statistik. Die aktuellen Zahlen nennt Christa Trommer alarmierend, und folglich ist ihre Meinung klar: „Wir hoffen sehr, sehr, sehr, dass der Vogtlandballon wieder an seinem Standort starten kann.“ Besonders jüngere Besucher locke der Ballon an. Auch wirke sich dieses touristische Angebot günstig auf die Verweilzeit der Gäste aus. Und wer länger bleibt, gibt auch mehr Geld aus, weiß die Tourismus-Fachfrau.

Dass der Ballon im Vogtland bleibt, hofft auch Geschäftsführer Werner Reichert von der Betreiberfirma Göltzschtal-Touristik GmbH. Reichert hatte der „Freien Presse“ jetzt bestätigt, dass Verhandlungen mit einem potenziellen neue Gesellschafter laufen.

Am Dienstag bestätigte er auf Anfrage, dass es sich dabei um einen überaus bekannten Verhandlungspartner handelt: die CL Cargolifter GmbH & Co Kommanditgesellschaft auf Aktien (kurz: CL KGaA). Dies ist ein Unternehmen, das im Zuge der Insolvenz der Cargolifter AG entstanden war und die Idee des Lastentransports per Luftschiff weiter vorantreiben will. Die Pleite des 1996 gegründeten Senkrechtstarters Cargolifter AG im Jahr 2005 wirft jedoch noch immer Schatten.


Von Ulrich Riedel
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CargoLifter interessiert sich für Vogtland-Ballon

Beitragvon pestw » Sa, 12.04.2008 6:37

Dezember 2007

http://www.goeltzschtalbruecke.info/ind ... 404anz0712

CargoLifter interessiert sich für Vogtland-Ballon
Große Frage ! Bleibt Ballon im Vogtland oder steigt er in Dresden?

Reichenbach – Das Berliner Unternehmen CargoLifter GmbH & Co. KG ist am Vogtland - Ballon stark interessiert. Womöglich steigt das Unternehmen als Mehrheitsgesellschafter in die Vogtland - Touristik GmbH, die den Ballon bis zu seinem Abbau in diesem Jahr betrieb, ein. Das bestätigte gestern Werner Reichert, der 40 Prozent an der GmbH hält.
Auch der Landrat ließ dieser Tage, als er die Stadt Mylau und dessen Bürgermeister Christoph Schneider besuchte, den Namen CargoLifter fallen. Sicher sei allerdings noch nicht, ob eine Beteiligung von CargoLifter zustande kommt und wenn ja, wo der Gasfesselballon künftig nach oben steigen wird. Nach dem Wunsch von CargoLifter könnte der Ballon auch aus dem Vogtland weggehen und in Dresden steigen. Reichert: „Wir Gesellschafter, die Kultur GmbH Vogtland und ich, wollen, dass der Ballon im Vogtland bleibt.” Im Moment gebe es noch offene technische und finanzielle Fragen. So wird diskutiert, ob es lohnt die gerissene Naht des immerhin schon sechs Jahre alten Ballons zu reparieren. Allein die neue Helium - Füllung würde rund 75 000 Euro kosten. Vielleicht werde aber auch gleich eine neue Ballonhülle angeschafft. „Im August dieses Jahres machte ein Mitarbeiter von CargoLifter, der sich auf der Fahrt zwischen Nürnberg und Dresden befand, einen Zwischenstopp bei unserem Ballon an der Göltzschtalbrücke. Dort kam es zu ersten Gesprächen”, so Werner Reichert gestern. Sollte es zu einem Vertrag zwischen den Berlinern und Vogtländern kommen, so könnten alle sechs früheren Ballon - Mitarbeiter übernommen werden. Ein Ballon- Neustart ist für April 2008 geplant. Im Sommer musste der Ballon abmontiert werden, weil einerseits die Kosten für die anfallende Reparatur und eine neue Heliumfüllung explodierten, andererseits mit Envia ein wichtiger Geldgeber wegfiel.
Die 1996 von Carl Freiherr von Gablenz gegründete CargoLifter AG beschäftigte sich mit Entwicklung, Bau und Vermarktung von Großluftschiffen. Ziel war es, ein Luftschiff zu entwickeln, das Lasten von bis zu 160 Tonnen transportieren soll. Auch ein Kran- und Transportballon wurde entwickelt. Für die Entwicklung dieser Neuheiten baute die Firma im brandenburgischen Brand eine riesige Halle. Als CargoLift 2002 wegen fehlendem „Fresh money” insolvent wurde, verkaufte man die Halle an einen malaysischen Konzern, der diese in das bekannte „Tropical Island” wandelte. 2005 gründete sich CargoLifter neu. cze
Zuletzt geändert von pestw am Sa, 12.04.2008 6:56, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: CargoLifter interessiert sich für Vogtland-Ballon

Beitragvon pestw » Sa, 12.04.2008 6:40

pestw hat geschrieben: „Im August dieses Jahres machte ein Mitarbeiter von CargoLifter, der sich auf der Fahrt zwischen Nürnberg und Dresden befand, einen Zwischenstopp bei unserem Ballon an der Göltzschtalbrücke. Dort kam es zu ersten Gesprächen”, so Werner Reichert gestern.

(Der angebliche frühere CargoLifter-Mitarbeiter war übrigens ich ;) Es war nicht Nürnberg, sondern München, aber egal... )
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Cargolifter greift nach dem Vogtlandballon

Beitragvon pestw » Sa, 12.04.2008 6:55

ca. 19. Dezember 2007

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/R ... 50583.html (leider schon wieder weg)

Cargolifter greift nach dem Vogtlandballon

Berliner Gesellschaft bestätigt Verhandlungen mit Netzschkauer Betreiberfirma

Netzschkau/Berlin. Die in Berlin ansässige CL Cargolifter GmbH & Co Kommanditgesellschaft auf Aktien hat ihr Interesse an einer Übernahme des Vogtlandballons bestätigt. „Ja, es gibt Verhandlungen“, sagte Cargolifter-Geschäftsführer Mirko Hörmann. Bereits in naher Zukunft rechne er mit einer Entscheidung. Es sei zwar Stillschweigen vereinbart worden, da der Kontakt der Berliner Firma ins Vogtland aber durch eine Veröffentlichung der „Freien Presse“ bekannt wurde, sehe er keinen Grund, die Gespräche mit Geschäftsführer Werner Reichert von der Netzschkauer Göltzschtal-Touristik GmbH (GTG) zu verschweigen.

Die Berliner würden gern als Mehrheitsgesellschafter bei der GTG einsteigen und Reichert, dessen bisherige Arbeit er „bewundernswert“ nannte, einen zweiten Geschäftsführer zur Seite stellen. Die GTG ist die Betreiberfirma der seit August am Boden liegenden Touristenattraktion. Permanente Finanznot und ein Defekt an der Hülle des Standseilballons hatten die Zwangspause verursacht.

Ob der Ballon im Vogtland bleiben wird, sei offen. „Dann müssten die Rahmenbedingungen passen“, so Hörmann, doch bislang sei das offenbar nicht der Fall. Der Umzug an einen anderen Standort sei denkbar.

Die neue Cargolifter-Firma ist laut Hörmann kein Rechtsnachfolger der insolventen Cargolifter AG. Aktionäre, die an „die gute Idee des Lastentransport per Luftschiff“ glauben, seien jetzt tätig. Die Gesellschaft wolle künftig mehr als Geschäftsanbahner und weniger als Produzent in Erscheinung treten.

GTG-Chef Werner Reichert sieht das Cargolifter-Interesse mit Hoffnung. Landrat Tassilo Lenk (CDU), der über den kreiseigenen GTG-Gesellschafter Vogtland Kultur GmbH Einfluss hat, äußerte sich gestern recht vorsichtig. „Es wäre schön, wenn’s klappt.“

Von Ulrich Riedel
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Interessante Nebentöne in Klo-Streit

Beitragvon pestw » Sa, 12.04.2008 7:02

12. April 2008

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/R ... 68938.html

Lautes Getöse um stilles Örtchen

Toilette dicht? Bürgermeisterkandidat Käppel löst mit Pressemitteilung Irritation aus

Netzschkau. Mit einer Pressemitteilung hat der frischgebackene Netzschkauer Bürgermeisterkandidat Dieter Käppel (FDP) für Verwunderung, Ärger und auch ein bisschen Schadenfreude gesorgt. "Toilettenhäuschen an der Göltzschtalbrücke schnellstens öffnen" war seine Wortmeldung überschrieben, die in einigen Medien am Freitag verbreitet wurde. Beim genaueren Hinsehen entpuppt sich die vermeintliche Information zum stillen Örtchen jedoch als lautes Wahlkampfgetöse - noch dazu um falsches.

Denn auch nach Ende des Ballons stand und steht die Toilette auf dem Gelände offen. Für einen Obulus von 50 Cent können Besucher der Brücke dort täglich von 9 bis 16 Uhr ihr Geschäft verrichten. Käppel schreibt jedoch, "das einzige auf dem Hauptparkplatz existierende Gebäude ist seit Monaten abgeschlossen". Blumig formuliert er: "Was sollen denn die Besucher dieses gigantischen Bauwerks, der größten Ziegelsteinbrücke der Welt, für einen Eindruck bekommen, wenn sie bei jedem menschlichen Bedürfnis in die Büsche schleichen müssen."

Es werde Zeit, dass sich in der Führungsspitze des Netzschkauer Rathauses etwas Grundlegendes ändert, so Käppel. Darüber hinaus kritisiert er, dass sich ein Verwaltungsvorgang (Eintragung einer Baulast) in Verantwortung des Netzschkauer Rathauses fast ein Jahr hingezogen hat. Dieser war notwendig, damit der Vogtlandkreis das Toilettengebäude kaufen kann. Deshalb sei es noch immer verschlossen, glaubt er.

Seine auf Netzschkaus Bürgermeister Werner Müller (SPD) zielende Kritik trifft jedoch einen anderen: Werner Reichert, Geschäftsführer der Betreiberfirma des im vorigen Jahr abgebauten Vogtlandballons. Reichert meldete sich am Freitag zu Wort - stinksauer auf Käppel. Das sei "primitivster Wahlkampf" schimpfte er und schmiss damit kurzerhand sein Prinzip über den Haufen, sich um die politisch brisanten Vorgänge rund um die Göltzschtalbrücke nicht mehr zu äußern.

Die Darstellung der Netzschkauer Verwaltung als "Verhinderer" könne er jedoch so nicht stehen lassen. "Wir haben dort für alle unsere Probleme zu jeder Zeit einen Ansprechpartner gefunden", sagte er. Gleiches gelte für die Stadt Reichenbach. Andere hätten sich - als der Ballon ins Schlingern geriet - lediglich öffentlich als Retter in der Not profilieren wollen, so Reichert und zielt auf Käppels Partei-Spezi Joachim Günther.


Neben verbalen Auseinandersetzungen gibt es für das Gelände an der Göltzschtalbrücke auch neue Fakten. Der Cargolifter-Nachfolgeverein "Zukunft in Brand" hat seit wenigen Tagen die Mehrheit an Werner Reicherts Ballon-Firma übernommen. Reichert selbst sowie die Vogtland-Kultur GmbH bleiben als Gesellschafter mit im Boot. Laut Reichert soll der Ballon wieder aufgebaut werden. Drei mögliche Standorte würden diskutiert: der alte an der Göltzschtalbrücke sowie Dresden und Leipzig. Zurzeit läuft die Sponsorensuche.

Bewegung wird es auch ums Toilettenhäuschen geben. Laut Reichert seien mittlerweile alle Formalien geklärt, damit der Kaufvertrag mit dem Landratsamt aufgesetzt werden könne. Für 5000 Euro, so der Plan, wird das stille Örtchen in die Vogtland Kultur GmbH übergehen. Die kreiseigene GmbH soll sich um alle Fragen der Betreibung kümmern, so das Landratsamt.

Dieter Käppel ruderte am Freitag zurück. Er habe bei Stichproben ein verschlossenes Toilettenhäuschen vorgefunden, erklärte er und bedauerte, Werner Reichert aus Unkenntnis Unrecht getan zu haben. Seine Kritik an Netzschkaus Bürgermeister aufgrund der langen Dauer eines Verwaltungsaktes erhält er jedoch ausdrücklich aufrecht.


Von Tino Beyer

(Hervorhebungen und Zurücksetzungen durch mich)
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IZiB ist nicht Mehrheitsgesellschafter

Beitragvon pestw » Sa, 12.04.2008 7:11

Ich weiß nicht, wer da was nicht auseinanderhalten kann. Fakt ist jedenfalls, dass CargoLifter die Mehrheit an der Betreibergesellschaft übernommen hat und die Initiative Zukunft in Brand eine Minderheitsbeteiligung eingegangen ist. Damit tragen wir dem Umstand Rechnung, dass unser Verein beinahe sämtliche Vorbereitungen für die Planung des Betriebs eines solchen Fesselballons durchgeführt hat, sowie die Geschäftsgelegenheit im Vogtland erkannt und vorbereitet hat. Unter diesen Umständen erschien es sinnvoll, dass IZiB sich einen Einfluss in der Gesellschafterversammlung sichert.
Die bisherigen Gesellschafter, besonders zu nennen die Vogtland Kultur GmbH, bleiben beteiligt.
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Wer?

Beitragvon Beate Kalauch » Mi, 16.04.2008 14:21

Hallo,

da würde es mich doch sehr interessieren, wer nun die Luftschiffe bauen soll...wenn CL nur noch als "Geschäftsanbahner" tätig werden möchte. Geschäfte kann man doch eigentlich nur anbahnen, wenn man etwas zu verkaufen hat, oder irre ich mich da? Laut Insolvenzverwalter und den ausführlichen Berichten die mich und andere Interessierte erreichten, ist so ein Luftschiff nicht machbar. Woher kommt nun der Mut, etwas verkaufen zu wollen, was de facto nicht machbar ist? Oder wer in welchem Teil dieser Welt will das bauen, respektive, kann das bauen?

Dann hätte ich noch eine Frage: Zweiter Geschäftsführer für die Ballonfirma. Kostet das nicht viel Geld oder verzichtet etwa einer der beiden auf sein Gehalt? Wie mir in Erinnerung ist, war doch die Gesellschaft notleident....

Schöne Grüße aus HH
Beate Kalauch
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Re: Wer?

Beitragvon pestw » Do, 17.04.2008 9:06

Beate Kalauch hat geschrieben:Hallo,

da würde es mich doch sehr interessieren, wer nun die Luftschiffe bauen soll...wenn CL nur noch als "Geschäftsanbahner" tätig werden möchte. Geschäfte kann man doch eigentlich nur anbahnen, wenn man etwas zu verkaufen hat, oder irre ich mich da? Laut Insolvenzverwalter und den ausführlichen Berichten die mich und andere Interessierte erreichten, ist so ein Luftschiff nicht machbar.

Heiko Mönning, der "Flugexperte" :D

Woher kommt nun der Mut, etwas verkaufen zu wollen, was de facto nicht machbar ist? Oder wer in welchem Teil dieser Welt will das bauen, respektive, kann das bauen?

Worum geht es hier eigentlich gerade? Ich dachte, wir sprechen über den HighRise? Ist der auch "nicht machbar"? 8)

Dann hätte ich noch eine Frage: Zweiter Geschäftsführer für die Ballonfirma. Kostet das nicht viel Geld oder verzichtet etwa einer der beiden auf sein Gehalt? Wie mir in Erinnerung ist, war doch die Gesellschaft notleident...

Glaub mir, dieses Problem ist vorerst gelöst.
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Beitragvon Tobber » Do, 17.04.2008 12:43

Welchen Nutzen hat Cargolifter durch den Kauf des Vogtlandballon´s.
In erster Linie wird ja davon ausgegangen das man ihn
weiterbetreibt wie schon zuvor. D.h er wird zukünftig nicht als Ballon für Versuche zur Verfügung stehen .
Auch als Einnahmequelle kann man ihn weniger Betrachten,da
die Einnahmen höchstwahrscheinlich gerade mal die Ausgaben decken.

Grüße aus Aachen

Tobias
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Beitragvon pestw » Fr, 18.04.2008 11:39

Tobber hat geschrieben:Welchen Nutzen hat Cargolifter durch den Kauf des Vogtlandballon´s.
In erster Linie wird ja davon ausgegangen das man ihn
weiterbetreibt wie schon zuvor. D.h er wird zukünftig nicht als Ballon für Versuche zur Verfügung stehen .
Auch als Einnahmequelle kann man ihn weniger Betrachten,da
die Einnahmen höchstwahrscheinlich gerade mal die Ausgaben decken.
Er soll als Einnahmequelle dienen.
Der Betrieb des Ballons ist mit erheblichen Kosten verbunden; das ist richtig. Wenn man einen guten Standort hat, an dem viele Touristen vorbei kommen und an dem man einen guten Blick auf Sehenswürdigkeiten hat, und wenn man zusätzlich einen guten Werbepartner für die Hüllenwerbung gewinnen kann, und wenn man an dem Standort nicht zu häufig zu starken Wind hat, dann kann man ihn rentabel betreiben. Musterbeispiel ist Berlin.
Wir können in diesem Fall sogar auf einen guten gebrauchten Ballon zurückgreifen, an dem wohl einige Komponenten ersetzt oder repariert werden müssen, dessen Anschaffungskosten aber weit unter denen eines Neuen liegen und können deshalb bei der Standortfrage notfalls auch gewisse Abstriche akzeptieren. Somit dürfte sich ein ganz brauchbares Geschäft generieren lassen, dessen Überschüsse als Starthilfe für CargoLifter mit beitragen werden.
Dazu kommt, dass CargoLifter für die Durchführung von LTA-Lastentransporten eine zugelassene Luftfahrtbetriebsgesellschaft benötigt. Durch die Mehrheitsbeteiligung an der GTG ist dies gegeben, ohne dass man selber eine Gesellschaft gründen und aufwändig zulassen muss. Auch das zertifizierte Personal ist bereits vorhanden.
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Beitragvon Matthias/Wismar » Fr, 18.04.2008 16:41

@ Herrn Pest " & Co"

Ich finde gut das nach dem ganzen Gerede endlich Taten folgen. Ehrlich. Jetzt kann man aus dem "ZiB-Dunstkreis" beweisen das sich LTA-Aktivitäten lohnen.

Also ich wünsche Ihnen viel Glück und maximale Erfolge beim "Ballooning". Das meine ich ernst und ist in keinster Weise ironisch gemeint.

Matthias
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Beitragvon Hasseroeder » Fr, 18.04.2008 22:13

Hallo Matthias/Wismar,
da haben wir lange zu gebraucht - stimmt - aber wir kennen ja Alle die Tücken, die bisher auf uns gewartet haben und bestimmt noch kommen. Da hat der IV ein ganzes Stück Anteil daran. Ob wir das so schaffen wie wir wollen, wird die Zukunft zeigen. Wir können aber bisher sagen, daß unser Einsatz erste Früchte (und nicht nur Eine) trägt. Bringen wir den Baum "CargoLifter" wieder zum blühen!
Ich möchte, daß die "CARGOLIFTER KGaA" mit dem neusten Kranballon der Welt, erfolgreich Lasten hebt oder bewegt, und damit also belegt, daß der "CL 160" realisierbar war!!!

http://www.hsb-wr.de/hsb_barrierefrei/webcams/
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Beitragvon ZiB-Moderator » Fr, 25.04.2008 12:02

Thread wurde geteilt wegen Themaverfehlung. Fortsetzung: Thema "Rund um die AG", Thread "seriös oder ironisch".
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