Hauptversammlung und Gesprächsabend am 31.August 2009

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Hauptversammlung und Gesprächsabend am 31.August 2009

Beitragvon FHH der Eibauer » Mo, 07.09.2009 22:39

:clkg:
Am 31. August fand in Berlin die vierte Hauptversammlung der CL GargoLifter GmbH & Co. KG a.A. statt. An dieser Stelle bewahrheitet sich: CargoLifter ist so lebendig als hätte es gar keine Insolvenz zwischendurch gegeben. Der Wille zum Bau von Kran- und Transportsystemen Leichter-als-Luft ist so groß wie nie zuvor und das ist wohl nicht zuletzt auf das gestiegene Umweltbewusstsein und dem damit verbundenen Ruf nach einer Transport-Technologie zurückzuführen, welche sich im Betrieb durch geringstmögliche Eingriffe in die Natur auszeichnet. Um dem letztgenannten Punkt Rechnung zu tragen, wurde neben anderen Dingen beschlossen, den Weg für modernste innerbetriebliche Kommunikation zu ebnen. Das spart nämlich kraftstoffintensive Wege. Als vorbildlich in der umweltbewussten Art der Bewegung war die Tatsache zu betrachten, das der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Carl-Heinrich von Gablenz höchstpersönlich mit dem Fahrrad anreiste.
Mehr möchte ich hier zur Hauptversammlung nicht wiedergeben. Wer da genaueres wissen möchte, der möge bitte selbst Aktionär werden und er erfährt so alles aus erster Hand.

Interessant war noch ein kurzer Bericht zu einem Projekt wo eine Windkraftanlage mit Hilfe des weltgrößten Hubschraubers – MI 26 – errichtet wurde. Hier wäre es doch für das eigene Unternehmen recht aufschlussreich was da an Treibstoff und Kosten nötig waren. So wäre eine reelle Gegenrechnung zum Ballon-Kran-System möglich.

Am Abend des gleichen Tages hatte die Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Frau Cornelia Behm, zum Gesprächsabend in das Rathaus Ludwigsfelde eingeladen mit dem Thema:
“Was macht eigentlich... Dr. von Gablenz?”
Einige Teilnehmer der Aktionärsversammlung trafen sich hier zum zweiten Mal. Ferner waren einige Vertreter der Presse erschienen und außerdem Landsleute aus Kleinmachnow, dem Ort bei Berlin in dem Dr. Carl-Heinrich von Gablenz aufgewachsen ist.
Was den Ursprung der Entwicklung von Lastenluftschiffen betrifft, erläuterte er die Erfordernis die Lücke zwischen Schiff und Flugzeug zu schließen.
Beim Schiff ist die Größe des Transportgutes (nahezu) unerheblich. Auf die Masse trifft das Gleiche zu. Dafür ist es von der Geschwindigkeit her bekanntermaßen verhältnismäßig langsam.
Beim Flugzeug sind die Größe und die Masse der Ladung begrenzt. Dafür ist es wiederum ziemlich schnell. Der beste Kompromiss wäre ein Luftschiff. Es ist langsamer als ein Flugzeug aber schneller als ein Schiff. Dafür kann es größere Lasten mit großen Abmaßen transportieren.
Dass die Technologie des Hebens von Lasten funktioniert wurde in der Vergangenheit durch die Aktivitäten von CargoLifter mit dem Testbetrieb des CL 75 hinreichend nachgewiesen.
Dr. Carl-Heinrich von Gablenz würde in der Zukunft mit den angedachten 1,5 Milliarden Euro, die für ein kommendes deutsches Mond-Projekt bereit gestellt werden sollen eine Flotte von Luftschiffen einschließlich Werft und zugehöriger Logistik in die Realität umsetzen.
Er machte dann noch Ausführungen zu den Aktivitäten der Elaion AG bei der Ölgewinnung aus mit der Nahrungsmittelproduktion nicht konkurrierenden Pflanzen. Dieses Projekt führt gleichzeitig zur Schaffung von Arbeitsplätzen auf dem afrikanischen Kontinent.
Da der Mensch von heute sich so benimmt, als ob es die Natur nicht gäbe, kann es sein, dass sich die Natur von morgen so benimmt, als ob es den Menschen nicht gäbe.
Franz Alt
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