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Henry
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Märkische Allgemeine

Beitrag von Henry »

Märkische Allgemeine

23.11. MILLIONEN-ZUSAGE BLEIBT BESTEHEN
Kreis LDS setzt weiter auf Standort Brand

BRAND Trotz der gescheiterten Rettung der Cargolifter AG bemüht sich der Landkreis Dahme-Spreewald weiter um eine Entwicklung des Standortes Brand.

Landrat Martin Wille (SPD) sagte im Kreistag in Lübben, der Kreis stehe zu der Zusage, sich mit zwei Millionen Euro an der Errichtung eines Kompetenzzentrums für Luft- und Raumfahrt zu beteiligen: "Ich gehe davon aus, dass wir ein verlässlicher Partner sind."

Das Geld soll aber erst dann bereit gestellt werden, wenn das Land eine verbindliche Förderzusage gibt und ein Konzept für die Entwicklung der Leichter-als-Luft-Technologie vorliegt.

Willes Angaben zufolge will der Insolvenzverwalter von Cargolifter, Rolf-Dieter Mönning, eine Auffanggesellschaft gründen. Nähere Angaben machte er mit dem Hinweis auf laufende Verhandlungen nicht. Mit dem Geld vom Kreis und vom Land sollen Grundstücke und Bürogebäude auf dem Cargolifter-Gelände erworben werden. paw

:shock:

pestw
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Beitrag von pestw »

Heinzelmann hat geschrieben:Hallo,

Was bedeutet "Auffanglösung" für die Aktionäre? Weiss jemand darüber Bescheid?

Heinzelmann
Nicht Gutes. :(
Es bedeutet ungefähr das selbe wie "übertragende Sanierung". Also die Übertragung der Vermögensgegenstände auf einen anderen Rechtsträger, sprich Eigentümer.
Wir sind allerdings der Auffassung, dass ein Investor, der den bisherigen Rechtsträger erhalten will, Vorrang hat vor anderen. Schließlich ist Eigentum ein Grundrecht. Man kann jemanden nur innerhalb sehr enger Grenzen enteignen.
Bild :zib Initiative Zukunft in Brand - Wir verleihen CargoLifter Auftrieb!

Hasseroeder
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Beitrag von Hasseroeder »

Nochmal ein Beitrag aus der Presse: Man denke noch mal darüber nach wer Hauptgläubiger ist und wie weh es ihm tut, wenn CargoLifter den Bach runter geht.

"ftd.de, Do, 21.11.2002, 16:29
Cargolifter: Aktionäre gehen leer aus
Von Gerhard Hegmann, München

Für die rund 70.000 Aktionäre des insolventen Luftschiffunternehmens Cargolifter sind die Aussichten für eine Wiederbelebung der Aktiengesellschaft auf Null gesunken. Der Insolvenzverwalter kann nun nach anderen Lösungen suchen.

Der Gläubigerausschuss fasste nach Angaben einer Cargolifter-Sprecherin gestern einstimmig den Beschluss, dass es keine Fristverlängerung für Einzahlungen für die so genannte Teilschuldverschreibung gibt. Über dieses Geld sollte die AG aus der Insolvenz geführt werden. Hauptgrund für die Beschlüsse sind die geringen Einzahlungen der Aktionäre. Statt der angestrebten 20 bis 45 Mio. Euro gingen nach bisherigen Angaben des Aufsichtsrats lediglich etwa 1,5 bis 2 Mio. Euro ein.

Nach dem Scheitern der Wiederbelebung der insolventen Aktiengesellschaft hat der Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning jetzt freie Hand, Alternativen zur Fortführung des Luftschiffbaus am Cargolifter-Standort Brand bei Berlin zu untersuchen. Er kann im Zusammenspiel mit dem Hauptgläubiger, der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB), das Vermögen als Insolvenzmasse aus der weiter börsennotierten AG in einer Auffanglösung herauslösen. Praktisch kommt dies einer Enteignung der Aktionäre gleich, die bisher knapp 320 Mio. Euro in die Vision des Lastenluftschiffs investierten. Cargolifter hatte im Frühjahr Insolvenz angemeldet.

Wie ein ILB-Sprecher sagte, wird der Insolvenzverwalter jetzt versuchen, "Cargolifter in eine Luftschiff-Produktionsgesellschaft mit internationaler Beteiligung umzuwandeln". Eine Cargolifter-Sprecherin sagte, es lägen Anfragen für den Kauf von Wirtschaftsgütern aus der Insolvenzmasse für eine übertragenden Sanierung vor, die nunmehr geprüft und verhandelt würden. Konkrete Einzelheiten werden hierzu nicht genannt.

Verschiedene Interessenten

Wertvollstes Objekt dürfte die weltweit größte Luftschiff-Produktionshalle sein. Bekannt ist, dass der britische Luftschiffbauer ATG Advanced Technologies Group in einem Vorvertrag bereits Interesse an einer Nutzung der Produktionshalle vereinbart hat. Weil ATG selbst keine großen Finanzmittel hat, gilt das Unternehmen aber nur als strategischer Partner. Auch der Boeing-Konzern hat grundsätzliches Interesse an der Leichter-als-Luft-Technik. Der US-Konzern lehnte bisher jedoch eine finanzielle Beteiligung ab. Offensichtlich gibt es neben diesen Firmen weitere Interessenten.

Der Insolvenzverwalter hatte mehrfach erklärt, dass er am Produktionsstandort Brand die Leichter-als-Luft-Technologie als Grundlage des Luftschiffbaus möglichst international konzentrieren will. Die Verträge für eine Kernmannschaft von rund 30 Beschäftigten der Cargolifter AG wurden jetzt zunächst bis Jahresende verlängert.

In Presseerklärungen und einem offenen Brief an Bundeskanzler Schröder hatten die Cargolifter-Gründer, wie Ex-Vorstandschef Carl von Gablenz, Finanzvorstand Karl Bangert und Aufsichtsratschef Heinz Herrmann, in der vergangenen Woche nochmals an die Aktionäre und die Politik appelliert, dass Cargolifter-Projekt nicht scheitern zu lassen. Die Resonanz auf die Teilschuldverschreibung wurde von den ehemals Cargolifter-Verantwortlichen als "schleppend" bezeichnet. Es wurde nochmals eine Fristverlängerung der Zeichnungsfrist um vier Wochen beantragt. Dies lehnte der Gläubigerausschuss gestern aber ab.

© 2002 Financial Times Deutschland"

Wer hier CargoLifter retten will, ist ja wohl klar!
Ich möchte, daß die "CARGOLIFTER KGaA" mit dem neusten Kranballon der Welt, erfolgreich Lasten hebt oder bewegt, und damit also belegt, daß der "CL 160" realisierbar war!!!

http://www.hsb-wr.de/hsb_barrierefrei/webcams/

Henry
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Beitrag von Henry »

Märkische Allgemeine:

29.11. WIE CARL VON GABLENZ SEINEN AKTIONÄREN DIE CARGOLIFTER-PLEITE ERKLÄRT
Es war nicht alles schlecht


Das Luftschiff sollte 260 Meter lang sein und Lasten von 160 Tonnen Gewicht transportieren. Doch aus den hochfliegenden Plänen wurde nichts: Seit Juni ist die Cargolifter AG in Brand (Dahme-Spreewald) mit 495 Beschäftigten pleite. Mit Unternehmensgründer Carl von Gablenz sprachen Mathias Richter, Klaus Stark und Martin Usbeck über die Gründe des Absturzes und mögliche Zukunftsperspektiven.
--------------------------------------------------------------------------------

Herr von Gablenz, seit Juni ist Cargolifter pleite. Wie erklären Sie das Ihren Aktionären?

Von Gablenz:
Man darf Cargolifter nicht losgelöst sehen: Im Grunde ist die gesamte Börsenlandschaft seit Mai 2000 nach unten gegangen. Nehmen Sie den Neuen Markt - da haben Sie einen Rückgang um 95 Prozent. Der Aktionär hat also bei uns in gewisser Weise das gleiche erlebt, was er bei anderen Werten auch erleben konnte.

Aber es ist auch bei Cargolifter selbst einiges schief gelaufen...

Von Gablenz:
Die Verzögerung und Verteuerung des Luftschiffs waren sicher negative Nachrichten - das konnten selbst positive Meldungen über den Transportballon CL 75 nicht kompensieren. Zusätzlich hatten wir seit ungefähr zwei Jahren eine teilweise sehr unseriöse Kritik in einigen Medien. Leider ist es uns nicht gelungen, 2001 und 2002 eine stärkere Unterstützung durch die öffentliche Hand zu erhalten. Hinzu kamen Ereignisse, die niemand beeinflussen kann. So brachte der 11. September die ganze Luftfahrtbranche in eine Schieflage. Da fehlte dann die Bereitschaft möglicher Partner, in ein Zukunftsprojekt zu investieren.

Mittlerweile behaupten Stimmen aus Ihren eigenen Reihen, es hätten für den Cargolifter überhaupt keine seriösen Baupläne existiert.

Von Gablenz:
In jedem Unternehmen, in dem etwas völlig Neues entwickelt werden soll, gibt es unterschiedliche Ansichten darüber, wie das am besten zu bewerkstelligen ist. Sie werden überall Leute finden, die erklären: "Ich hab' schon immer gesagt, so geht's nicht. Aber man hat ja nicht auf mich gehört." Der Vorwurf, wir hätten gar nicht ernsthaft geplant, ein Luftschiff zu bauen, geht jedoch entschieden zu weit. Er ist auch ziemlich irrsinnig - schließlich haben wir die Halle gebaut, das Modell Joey, den CL 75 und auch detaillierte Konstruktionspläne für das Luftschiff CL 160 entworfen.

Aber Zweifel an der technischen Machbarkeit des CL 160 gibt es schon länger...

Von Gablenz:
Die gab es immer. Deshalb hat der Insolvenzverwalter im Sommer ein Technical Hearing einberufen, zu dem auch kritische Experten eingeladen waren. Eindeutiges Ergebnis: Der Cargolifter ist technisch machbar. Es wurde allerdings empfohlen, bei der Entwicklung zwischen dem Level heutiger Luftschiffe und dem CL 160 eine Zwischenstufe einzubauen, um zuvor bei einer mittleren Größenordnung Erfahrungen zu sammeln.

Wie weit war die Entwicklung bis zum Zeitpunkt der Insolvenz konkret gediehen?

Von Gablenz:
Wir waren mit der Detailplanung in allen Bereichen soweit, dass das Projekt komplett vergeben werden konnte. Die Schwäche, die wir noch hatten, betrifft die Integration der Systeme. Als neues Unternehmen hatten wir mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Unsere Mannschaft stammte aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Philosophien. Da wurden zum Beispiel erbitterte Diskussionen darüber geführt, wie das Leitwerk am besten gestaltet werden sollte.

Haben Sie zu sehr auf die Börse gesetzt, statt sich um öffentliches Geld zu bemühen?

Von Gablenz:
Wir haben bei der Bundesregierung einen Antrag auf Aufnahme ins Luftfahrtprogramm gestellt. Es gab sogar eine Vorlage im Bundestag, aber die ist nicht durchgekommen. Die Leichter-als-Luft-Technologie ist für die deutsche Luft- und Raumfahrt einfach nicht existent. Eine neue Technologie hat es offenbar sehr schwer, in den Kreis des Establishments aufgenommen zu werden.

Sie haben sich aber auch erst spät an den Staat mit der Bitte um Hilfe gewandt.

Von Gablenz:
Das ist absolut falsch. Wir haben bereits 1998 eine Bund-Landesbürgschaft über 52 Millionen Euro beantragt. Die wurde auch genehmigt, konnte dann aber wegen der verlangten strikten Eigenhaftung der Banken nicht gezogen werden. Wir haben der Landesregierung in Potsdam dann eine Konstruktion vorgeschlagen, um das zu beheben. Die wurde abgelehnt, obwohl man kurz darauf bei der Chip-Fabrik genau so verfahren ist.

Brandenburg hat Cargolifter also hängen lassen?

Von Gablenz:
In der Anfangsphase hat Brandenburg eine Menge getan. Natürlich befindet sich das Land haushaltsmäßig in einer kritischen Situation. Trotzdem stellt sich schon die Frage, ob sich der ehemalige Wirtschaftsminister Fürniß im gleichen Maße für Cargolifter begeistert hat, wie er das für andere Projekte getan hat.

Sehen Sie für den Standort Brand noch eine Perspektive?

Von Gablenz:
Wenn das eine oder andere bei Cargolifter nicht geklappt hat, heißt das ja nicht, dass alles schlecht war. Kein anderer Standort der Welt und kein anderes Unternehmen ist in der Leichter-als-Luft-Technologie so weit gekommen wie wir. Der Standort ist nach wie vor prädestiniert - mit Halle, Produktionseinrichtungen, der Genehmigung zum Betrieb eines Flughafens, Know-How und den früheren Beschäftigten. Davon sind ja viele noch hier.

Aber es fehlt ein klares Konzept - und es fehlt Geld.

Von Gablenz:
Es gibt Pläne für einen weitgefächerten Forschungs- und Technologiepark im vorderen Teil. Dort könnte in Kooperation mit anderen Luftschiffunternehmen etwa der britischen ATG, die gesamte Entwicklung stattfinden. Cargolifter wäre dann primär für die Produktion zuständig - inklusive des Ballons CL 75. Die Technologie hat immer noch Zukunft. Und wenn dann in fünf oder zehn Jahren der Zeitgeist reif ist, kann man auch wieder ein Großprojekt angehen.

Haben Sie gegenüber Ihren Aktionären nicht so etwas wie ein schlechtes Gewissen?

Von Gablenz:
Der typische Cargolifter-Aktionär besitzt zwischen 100 und 200 Aktien. Damit können Sie nicht reich, aber auch nicht arm werden. Im Übrigen kann ich das selbst ganz gut nachvollziehen: Das Geld, das ich hineingesteckt habe, ist auch nur noch einen Bruchteil wert. Was die Aktionäre aber mehr als der Wertverlust trifft, ist die drohende Zerschlagung - bis hin zu Gerüchten, dass in der Halle ein Freizeitpark mit Achterbahn entstehen soll. Wir wünschen uns alle, dass statt einer totalen Enteignung der 72 000 Aktionäre die Chancen des Standorts und der Technologie genutzt werden.

:shock:

k.moestl
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Beitrag von k.moestl »

Quelle: Märkische Allgemeine, 07.12.2002
http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc ... weiter=500

oder:

Investoren wollen 250 Millionen Euro für den Standort lockermachen
Hoffnung für Cargolifter


KLAUS STARK

BRAND Die Aktionäre der Pleite gegangenen Cargolifter AG können wieder
Hoffnung schöpfen. Nach Angaben des Stuttgarter Luftfahrtexperten Bernd
Kröplin sind internationale Fondsgesellschaften bereit, 220 bis 250 Millionen
Euro in den Standort Brand (Dahme-Spreewald) zu investieren. Die
Verhandlungen seien so weit gediehen, so Kröplin gegenüber der MAZ, dass
"wir Verträge machen und die Mittel fließen können".

Der Professor am Institut für Luft- und Raumfahrtkonstruktion der Universität
Stuttgart will in Brand eine Art Technologiezentrum "Leichter-als-Luft" mit
mehreren sich ergänzenden Produktlinien errichten. Als Zugpferd sind fliegende
Höhenplattformen für den Mobilfunk geplant. Mit dem offenbar reichlich
vorhandenen Geld soll aber auch Cargolifter saniert und das Projekt
Schwerlasttransport weiterverfolgt werden. Kröplin: "Ich möchte, dass die
Aktionäre nicht enteignet werden."

Voraussetzung für das Engagement der Investoren sei allerdings, dass die
Produktionsstätte nicht zu klein ausfalle. Auch müssten Bundesregierung und
Land einen eigenen Anteil leisten. Im Potsdamer Wirtschaftsministerium hieß es
dazu, Gespräche mit Investoren seien Sache des Insolvenzverwalters. Im
übrigen hätten potenzielle Geldgeber um Vertraulichkeit gebeten.

Cargolifter-Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning hatte erst kürzlich versucht,
bei den Altaktionären neues Eigenkapital für die Beantragung eines
Bundeskredits aufzutreiben. Statt der erforderlichen 20 Millionen Euro waren
jedoch nur karge 1,4 Millionen Euro zusammengekommen. Ehemalige
Cargolifter-Beschäftigte fürchten nun, dass Mönning statt einer möglichen
Reorganisation der Aktiengesellschaft deren Liquidation beabsichtigt - damit
würden alle Anteilseigner ihr Geld verlieren.

"Er hat bisher nur Schritte unternommen, um das Unternehmen gegen die Wand
zu fahren", heißt es dazu aus Reihen der Ex-Belegschaft kritisch. Auch Mirko
Hörmann, Sprecher der Aktionärsinitiative "Zukunft in Brand", wirft dem
Insolvenzverwalter vor, nicht alle "gebotenen Möglichkeiten zur Fortführung des
Unternehmens zu prüfen".

Rolf-Dieter Mönning war gestern nicht zu erreichen. Cargolifter-Sprecherin Silke
Rösser sagte, es hätten mehrfach Gespräche zwischen dem Insolvenzverwalter
und Interessenten stattgefunden: "Aber so weit, dass Herr Kröplin das Geld auf
den Tisch gelegt hat, ist es noch nicht gekommen."

Hochfliegende Pläne
Das Luftschiff sollte 260 Meter lang sein und Lasten von 160 Tonnen Gewicht
transportieren. 72 000 Aktionäre steckten mehr als 300 Millionen Euro in das
Projekt. Doch aus den hochfliegenden Plänen wurde nichts: Im Juni musste die
Cargolifter AG mit ihren Tochterunternehmen Insolvenz anmelden. Knapp 500 Beschäftigte sind
nun arbeitslos. Bis Ende Januar 2003 will Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning
über die Zukunft des Standortes entscheiden. kra
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JU

Beitrag von JU »

Ich finde diesen Artikel überaus bemerkenswert und vor allem, daß über diese Gelder jetzt schon so offen geredet wird.
Einerseits gibt das Hoffnungen, andererseits sind das Mittel über die Herrn Prof. Kröplin verfügungsberechtigt zu sein scheint. CargoLifter wäre nur ein Patient.

Kröplin: "Ich möchte, dass die Aktionäre nicht enteignet werden." ----- Dieser Satz ist schnell gesagt, verbindlich wird er dadurch nicht.

Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, daß man die Aktionäre im Boot läßt. Das wäre das erste Mal das so etwas wie Gerechtigkeit walten würde, denn den Standort habe die bisherigen Anteilseigner erst möglich gemacht.

Ich bin einigermaßen gespannt und seeeehr vorsichtig.

dsalomon
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Beitrag von dsalomon »

Presse-Erklärung des Vorstandsvorsitzenden der CargoLifter AG Dr. Wolfgang Schneider (10/12/2002)


Briesen-Brand - Die intensiven Bemühungen des Aufsichtsrates und der Aktionärsinitiative "Zukunft in Brand" zur Beschaffung von Finanzmitteln zur Reorganisation der CargoLifter AG waren nicht ausreichend erfolgreich. Es ist nunmehr müßig, über die Gründe dafür noch lange zu diskutieren, zumal bei aller berechtigter Kritik gegenüber den Gründern des Unternehmens auch eine teilweise unqualifizierte Polemik das Bemühen um eine Fortführung der Gesellschaft erheblich behindert hat.
Das Scheitern der Reorganisationsbemühungen zur Erhaltung des Rechtsträgers CargoLifter AG bedeutet nicht notwendigerweise das Aus für eine Erhaltung des Standortes Brand im Rahmen einer übertragenden Sanierung (Auffanglösung). Die Kooperationsvereinbarung mit der britischen Advanced Technologies Group (ATG), Bedford, gilt für die denkbaren Szenarien einer noch zu errichtenden Auffanggesellschaft sowie eines externen Übernehmers für die zur Insolvenzmasse gehörenden Wirtschaftsgüter. Die anstehenden Gespräche werden zeigen, ob es gelingt, die Fraktionierung im Bereich der "Leichter-als-Luft"-Technologie zu überwinden und die Produktion von Luftschiffen am Standort Brand zu konzentrieren. Auch das Ergebnis der parallel geführten Gespräche mit potenziellen Investoren bleibt abzuwarten.

Vor diesem Hintergrund möchte ich folgenden Ausblick in die Zukunft wagen:

* Nimmt man die zivile und die militärische Verwendung von "Leichter-als-Luft"-Systemen zusammen, sind eine Reihe von Nischenmärkten erkennbar, die von den großen Unternehmen der Luftfahrtbranche kaum abzudecken sind. Die operationellen Kosten dieser Systeme werden erst ab einer bestimmten Größe konkurrenzfähig, sofern man in Bereichen agiert, die auch von traditionellen Geräten bedient werden. Es existieren jedoch Einsatzgebiete, wo das Luftschiff oder das "Hybrid Air Vehicle" (HAV) eindeutig überlegen ist.

* Die Zersplitterung der europäischen Aktivitäten auf diesem Feld muss überwunden werden, um ein Mindestmaß industrieller Stabilität zu erreichen. Eine Bereinigung der Produktpalette ist dabei unerlässlich.

* Die Realisierung sehr großer Luftschiffe stellt eine extreme technische Herausforderung dar. Hier ist nur eine industrielle Umsetzung in Stufen realistisch. Die praktischen Erfahrungen von Partnern wie ATG sind dabei einzubeziehen.

* Eine wie auch immer organisierte staatliche Anschubförderung ist erforderlich, besonders wenn man die finanzielle Basis der beteiligten mittelständischen Betriebe berücksichtigt.

* Die Organisation und die Arbeitsprozesse einer Auffanglösung müssen Kriterien extremer Flexibilität und Kosteneffizienz erfüllen, das heißt: sehr schlanke kleine Aufbauorganisationen, die mit wenigen, aber adäquat erfahrenen Fachleuten besetzt sind.

* Entwicklung und Produktion müssen eher einem "Musterbau" als einer Großserienfertigung entsprechen.

* Die einzigartige Fertigungshalle, das Flugfeld und das Grundstück von CargoLifter repräsentieren nach wie vor hohe Werte, die gerade in der jetzigen Situation für Investoren interessant sind. Gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter werde ich jede seriöse Offerte auf Realisierbarkeit prüfen, um den Fortgang der "Leichter-als-Luft"-Aktivitäten am Standort Brand doch noch zu ermöglichen.

* Alle reden über die Notwendigkeit eines "Innovationsschubes" in Deutschland. Vorzeigbare industrielle Erfolge gibt es viel zu wenige. Lernen wir von Frankreich, dass auch im heutigen Europa intensiv am Ausbau seines Führungsanspruches arbeitet und sich auch von gelegentlichen Fehlschlägen nicht entmutigen lässt.

* Eine Auffanggesellschaft für CargoLifter, für die man die hier angesprochenen Rahmenbedingungen schafft, hätte es verdient, eine Chance zu bekommen. Dass es dabei die vielen Fehler des ersten Versuches zu vermeiden gilt, ist eine Grundvoraussetzung.

* Dennoch: Ohne Visionen gibt es keinen Fortschritt.

Dr. Wolfgang Schneider
Vorstandsvorsitzenderder CargoLifter AG

(stammt von der CL-HP)

Igel
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Beitrag von Igel »

Ist ja toll, daß man vom Vorstandsvorsitzenden auch mal was hört.
Er scheint jedoch auch nicht viel motivierter zu sein - unsere AG zu retten - als unser IV :idea: :!:
Was für eine Rolle hat Herr Dr. Schneider eigentlich während des Insolvenzverfahrens als Vorstandsvorsitzender gespielt? :shock:
Er scheint aber auch einer der wenigen Fans von ATG zu sein, der es auch keinen Deut besser geht, als der CL-AG (im finanziellen Sinne).

Wo soll das in Deutschland nur hinführen? :cry:

Ivo.

dsalomon
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Beitrag von dsalomon »

http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/wir ... 68994.html

Brand - Nachdem die Reorganisation der insolventen Cargolifter AG gescheitert ist, arbeitet das Unternehmen daran, wenigstens den Standort Brand zu halten. Vorstandschef Wolfgang Schneider berichtete am Dienstag, es solle darüber gesprochen werden, den Bau von Luftschiffen in Brand zu konzentrieren. Mit wem, sagte er nicht. Zudem gibt es offenbar Kontakte zu potenziellen Investoren.

Die Hoffnungen ruhen vor allem auf dem Kreis um den Stuttgarter Luftfahrtexperten und früheren Technik-Vorstand des Unternehmens, Bernd Kröplin. Er hatte wiederholt erklärt, internationale Investoren seien unter bestimmten Bedingungen bereit, 220 bis 250 Mio. Euro in mehrere sich ergänzende Produktlinien zu investieren. Wer die Investoren sind, ist bisher nicht bekannt. dpa

k.moestl
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Beitrag von k.moestl »

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/11 ... 343528.asp

KURZ NOTIERT
Cargolifter-Aktionäre sauer

Brand. Die Aktionäre des zahlungsunfähigen Luftschiffbauers
CargoLifter haben die Arbeit des Insolvenzverwalters scharf kritisiert
und erwägen rechtliche Schritte. Die Aktionärsinitiative
„Zukunft in Brand“ wolle zusammen mit der Deutschen
Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) versuchen,
Vermögensansprüche der Aktionäre notfalls per Klage geltend zu machen,
hieß es. Derzeit wird versucht, den Standort in Brand zu
erhalten. Es stünden Gespräche an, um dort die Produktion von
Luftschiffen zu konzentrieren, sagte der Vorstandsvorsitzende
der AG, Wolfgang Schneider. dpa
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k.moestl
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Beitrag von k.moestl »

http://www.fr-aktuell.de/fr/130/t130017.htm
FRANKFURTER RUNDSCHAU
Cargolifter

Standort Brand soll erhalten werden

BRAND (dpa). Nachdem nur noch wenig Aussichten bestehen,
die insolvente Firma Cargolifter zu retten, wird nun auf den Erhalt
der Werft in Brand hingearbeitet. Es stünden Gespräche an, um
die Produktion von Luftschiffen in Brand südlich von Berlin zu
konzentrieren, sagte Vorstandschef Wolfgang Schneider. Im
Zusammenhang damit würden Gespräche mit potenziellen
Investoren geführt.

Die Hoffnungen ruhen vor allem auf einen Kreis um den
Stuttgarter Luftfahrtexperten und früheren Technik-Vorstand des
Unternehmens, Bernd Kröplin. Er hatte wiederholt erklärt,
internationale Kapitalgeber seien unter bestimmten Bedingungen
bereit, 220 bis 250 Millionen Euro in mehrere sich ergänzende
Produktlinien zu investieren. Allerdings ist laut Schneider für den
Bestand des Standortes eine "wie auch immer organisierte
staatliche Anschubförderung" erforderlich.

Derweil kündigt die aus einer Aktionärsinitiative hervorgegangene
Gesellschaft "Zukunft in Brand" an, notfalls vor Gericht für das
Vermögen der 72 000 Anteilseigner von Cargolifter kämpfen zu
wollen.



[ document info ]
Copyright © Frankfurter Rundschau 2002
Dokument erstellt am 10.12.2002 um 21:07:14 Uhr
Erscheinungsdatum 11.12.2002
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Henry
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Beitrag von Henry »

Märkische Allgemeine:
17.12. ERSTER WIRTSCHAFTSEMPFANG DES KREISES
Hartz-Konzept löst nicht die Probleme

WILDAU Landrat Martin Wille (SPD) hat sich beim ersten Wirtschaftsempfang des Kreises den Unternehmern der Region erneut als Partner angeboten. "Wo wir als Kreis helfen können, werden wir das tun. Wenn es Probleme gibt, wenden Sie sich direkt an uns", sagte er. Der Präsident des Landesarbeitsamtes Berlin-Brandenburg, Klaus Clausnitzer, schaute pessimistisch auf das kommende Jahr. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt werde sich "nicht nachhaltig verbessern", erklärte er.

Zuvor hatte Wille die schlechte Darstellung der wirtschaftlichen Lage in den Medien beklagt, die sich schlecht auf das wirtschaftliche Klima auswirke. "Das ist genau das, was wir nicht brauchen", meinte er. Nach seiner Ansicht sei es falsch, pauschal zu sagen, die Leute hätten weniger Geld. Dass die Spareinlagen der Sparkasse "deutlich steigen" ist für ihn ein Zeichen dafür, dass "die Menschen offenbar Angst haben, Geld auszugeben. Es fehlt eben am Klima." Landesarbeitsamt-Präsident Klaus Clausnitzer teilte diesen Optimismus nicht: "Ich finde es schön, dass Herr Wille das so positiv sieht. Aber bestimmte Dinge lassen sich nicht leugnen." So gebe es in Brandenburg 7000 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Clausnitzer zog auch eine kritische Bilanz der Arbeitsmarktpolitik der letzten 12 Jahre. Allein in der Region seien 12 Milliarden Euro für die Arbeitsförderung ausgegeben worden. Das habe "zu wenig Nachhaltigkeit" gehabt, viele Leute seien immer noch arbeitslos, sagte Clausnitzer. Die Frage sei daher berechtigt, ob man das Geld nicht direkt für die Wirtschaft hätte ausgeben können. Allerdings habe man es geschafft, den "sozialen Frieden" zu sichern. Clausnitzer warnte vor übertriebenen Erwartungen an das Hartz-Konzept zur Reform der Arbeitsverwaltung. Es könne das Problem der Arbeitslosigkeit nicht auf einen Schlag lösen. "Das geht nur, wenn wir Arbeitsplätze schaffen", sagte Clausnitzer. Für Unternehmen habe er die Hoffnung, ihrem Bedarf an Arbeitskräften "schneller gerecht" werden zu können. Er rechnet damit, dass mit Hilfe der geplanten Personal-Service-Agenturen für Leiharbeit in Berlin und Brandenburg 10 000 zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden. Es dürfe aber nicht passieren, dass die Wirtschaft sich von Stammbelegschaft trennt und Leiharbeiter dafür einsetzt. Das müsse verhindert werden. Clausnitzer sprach sich außerdem dafür aus, die Kriterien des geplanten Arbeitgeberzuschusses von 100 000 Euro bei einer Neueinstellung so zu ändern, dass auch kleine Existenzgründer in den Genuss der Förderung kommen.

In der Diskussion mit Wirtschaftsvertretern und Kommunalpolitikern ging es auch um den insolventen Luftschiffbauer Cargolifter. Der Vorsitzende der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Udo Effert, erklärte, dass noch vor Januar Verträge mit Investoren unterzeichnet würden, die in Brand die Leichter-als-Luft-Technologie weiter entwickeln wollen. Laut Effert könnten die 220 Millionen Euro aufbringen, der Betrag sei "bis zu einer Milliarde Euro aufstockbar", sagte Effert.

Der Wirtschaftsempfang am Freitag im Technologie- und Gründerzentrum Wildau ging auf eine Idee des kreislichen Bündnisses für Arbeit zurück. An der letzten Zusammenkunft hatten erstmals auch Unternehmer aus der Region teilgenommen. Dort sei festgestellt worden, dass Politik und Wirtschaft im Kreis "zu wenig miteinander reden", sagte Landrat Martin Wille. Er will das Bündnis vor allem zu einem Forum für die Belange der Unternehmer machen, da sie letztlich die Arbeitsplätze schaffen. paw

:shock:

Andreas Eichner
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Beitrag von Andreas Eichner »

Das riecht nach Kröplins Ankündigung bei Vor Ort :D . Andreas
Zukunft - man kann sie nicht aufsuchen-
aber es gibt Orte, wo man sie spürt.

WorstOnTop
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Beitrag von WorstOnTop »

Kreise - Cargolifter in Gesprächen mit US-Fracht-Dienstleister

Berlin, 17. Dez (Reuters) - Die insolvente Cargolifter AG ist Luftfahrtkreisen zufolge in Verhandlungen mit einem US- Unternehmen der Frachtdienstleistungsbranche, um mögliche Kooperationen am Standort nahe Berlin auszuloten.

"Es ist ein namhaftes Unternehmen aus dem Bereich Fracht und Expressdienste", erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag aus den Kreisen. Es gebe starke Anzeichen dafür, dass es sich um die US-Firma FedEx handele. Unklar blieb, ob mit dieser möglichen Kooperation das Überleben von Cargolifter gesichert werden könnte. Weder von Cargolifter noch von FedEX, das seinen deutschen Hauptfrachtknotenpunkt in Frankfurt hat, war zunächst eine Stellungnahme zu erhalten.

Cargolifter-Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning hatte nach eigenen Angaben zuletzt in den USA mit möglichen Investoren verhandelt. Er habe Erfolg versprechende Gespräche mit einer "großen amerikanischen Gesellschaft geführt", sagte Mönning der "Lausitzer Rundschau" (Dienstagausgabe), ohne einen Namen zu nennen. Der Partner verfüge sowohl über ein schlüssiges Gesamtkonzept als auch über Geld. Man habe eine Frist von 90 Tagen vereinbart, das Konzept im Detail zu prüfen, ergänzte Mönning der Zeitung zufolge. Ziel sei aber, die Prüfung bereits nach 60 Tagen abzuschließen.

Nach der gescheiterten Fortführung der börsennotierten Aktiengesellschaft sondiert Cargolifter derzeit Möglichkeiten für eine Auffanglösung. In Gläubigerkreisen des Luftschiffbauers hieß es, es gebe Gespräche mit strategischen, vor allem aber mit Finanzpartnern.

Aus den Luftfahrtkreisen verlautete weiter, es könnte Sinn machen, den Cargolifter-Standort in Brand bei Berlin nicht nur für die Produktion von Luftschiffen, sondern auch als möglichen Umschlagplatz für Luftfracht zu nutzen. Die Nähe zu Berlin sei ein Pluspunkt, womöglich könne man zudem einfacher als bei anderen Berliner Flughäfen Nachtflüge durchsetzen. Das Cargolifter-Gelände diente zu DDR-Zeiten als Militärflughafen.

Quelle: REUTERS

Andreas Eichner
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Beitrag von Andreas Eichner »

Das ist sehr weit hergeholt. Was Fedex betrifft ist das Flugplatzgelände denkbar ungeeignet:
1. Punktaufsetzlast auf der vorhandenen Landebahn ca. 5,7 to. Das reicht mit Müh und Not für eine Fokker F70. Aber Fedex nutzt von Boeing 737F über die Langstreckenversion der 767 bis zur 747F alles.
2. Die Halle stände viel zu dicht an der Bahn (ca. 100 m)
3. Dreist wenn man das Osteuropahub nach Berlin verlegen wollte wäre Schönefeld auf Grund des Ausbaus wesentlich besser geeignet, zumal es im Rahmen des Ausbaus als BBI Frachtkapazitäten gäbe, die auch jetzt schon nutzbar wären. Fedex müsste in diesen Standort was technischen Ausbau und Umschlagkapazitäten betrifft enorm viel investieren. Allein die Transportbänder, die Halle und der Ausbau der Start- und Landebahn wären wahrscheinlich eine Investition im dreistelligen Millionenbereich
ABER Fedex hat vor ca. 15 Jahren bereits mal über ein Lastenluftschiff nachgedacht, gemeinsam mit einem amerikanischen Rüstungskonzern :!: :evil: .
Andreas
Zukunft - man kann sie nicht aufsuchen-
aber es gibt Orte, wo man sie spürt.

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